INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 6,04 € |
| 50 | 10% | 5,73 € |
| 150 | 15% | 5,40 € |
| 250 | 20% | 5,08 € |
Kompakte Nadelhülse HK1814 -RS-L271 von INA mit 18 mm Bohrung, einseitiger schleifender Dichtung und Sonderfett für platzsparende radiale Lagerungen.
Die Nadelhülse HK1814 -RS-L271 von INA ist ein einreihiges Wälzlager mit dünnwandigem Außenring aus spanlos geformtem Stahlblech. Das Bauteil führt Wälzkörper auf engstem Raum und eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen das Gehäuse keine eigene Laufbahn bildet. Durch die kompakten Abmessungen von 18 mm Innendurchmesser, 24 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite nutzen Konstruktionen den vorhandenen Einbauraum effizient aus. Die Ausführung verfügt ab Werk über ein Sonderfett und kommt ohne eigene Schmierbohrung aus.
Die Nadelhülse nimmt bei stark begrenztem Bauraum radiale Kräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen sowie Hebel- und Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Da die Nadeln meist unmittelbar auf einer gehärteten und geschliffenen Welle abrollen, entfallen das Gewicht und der Platzbedarf eines separaten Innenrings. Gleichzeitig sorgt die Linienberührung der Nadeln für eine hohe Tragfähigkeit bei geringer radialer Bauhöhe.
Das Nachsetzzeichen RS kennzeichnet eine einseitig integrierte, schleifende Dichtung. Diese elastische Dichtlippe dient dem Schutz des Lagerinneren vor eindringenden Schmutzpartikeln und hält den Schmierstoff in der Lagerstelle. Da die Dichtung nur an einer Seite anliegt, lässt sich das Bauteil gezielt an Gehäusekanten montieren. In Kombination mit der werkseitigen Sonderfettung L271 ist die Hülse für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +80 Grad ausgelegt. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Nadeln und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften.
Die Nadelhülse HK1814 -RS-L271 besitzt eine Bohrung von 18 mm, einen Außendurchmesser von 24 mm und eine axiale Gesamtbreite von 14 mm. Durch diese Abmessungen beansprucht die Lagerung in radialer Richtung wenig Bauraum, was besonders schlanke Gehäusekonstruktionen im Maschinenbau ermöglicht.
Das Kürzel RS steht für eine berührende Dichtlippe an einer Stirnseite der Hülse. Sie trägt dazu bei, das Austreten des enthaltenen Schmierfetts zu begrenzen und Festpartikel sowie Feuchtigkeit aus der Laufbahn fernzuhalten. Die offene Gegenseite erlaubt bei Bedarf den Schmierstoffaustausch zur Gehäuseinnenseite.
Das Zusammenspiel aus Werkstoff, RS-Dichtung und der werkseitigen Sonderfettung L271 begrenzt den zulässigen Betriebsbereich auf -20 bis +80 Grad. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Schmierfett seine Funktion, während der Dichtwerkstoff elastisch bleibt und vor Verunreinigungen schützt.
INA stattet dieses Modell mit einem geführten Stahlblechkäfig aus. Dieser Käfig trennt die einzelnen Zylindernadeln voneinander, verhindert gegenseitigen Kontakt und reduziert dadurch Reibung sowie Geräuschentwicklung. Stahlblech bietet dabei mechanische Stabilität bei geringem Eigengewicht innerhalb des vorgegebenen Bauraums.
Die Ausführung ist als geschlossene Funktionseinheit ohne Nachschmierbohrung konzipiert, da sie ab Werk bereits mit dem Sonderfett L271 befüllt ist. Durch den Verzicht auf Bohrungen bleibt der dünnwandige Außenring ungeschwächt und lässt sich mit einem passenden Einpresswerkzeug im Gehäusesitz fixieren.
Eine Nadelhülse läuft üblicherweise direkt auf der Maschinenwelle, sofern diese gehärtet und geschliffen ausgeführt ist. Steht keine gehärtete Welle zur Verfügung, können separat erhältliche Innenringe montiert werden, um eine adäquate Gegenlaufbahn für die Wälzkörper bereitzustellen.
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