HK1610 Nadelhülsen von ZEN
HK1610 Nadelhülsen von ZEN

ZEN

Nadelhülsen ZEN HK1610

Technische Daten
 
Innendurchmesser
16 mm
Außendurchmesser
22 mm
Breite
10 mm
Dichtung
ohne Dichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-30 bis +140 °C
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,009 kg
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Nadelhülsen ZEN HK1610
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Nadelhülsen ZEN HK1610

Die Nadelhülse HK1610 von ZEN bietet mit 16 mm Bohrung und 10 mm Breite eine kompakte Radiallagerung für radial begrenzte Bauräume.

Die Nadelhülse HK1610 fungiert als spanlos geformtes Radiallager für Konstruktionen, bei denen minimale Abmessungen gefordert sind. Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 16 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm sowie eine schmale Baubreite von 10 mm. Durch die dünnwandige Außenhülse beansprucht dieses Wälzlager kaum mehr Platz als ein Gleitlager, nimmt jedoch rein radiale Kräfte auf. Bei gehärteter und geschliffener Welle dient die Wellenoberfläche unmittelbar als innere Laufbahn.

Welche Radialbelastungen nimmt die Nadelhülse HK1610 auf?

Konstrukteure wählen die Nadelhülse HK1610, wenn der radiale Bauraum stark begrenzt ist, aber hohe radiale Tragfähigkeit verlangt wird. Durch die zylindrischen Wälzkörper verteilt sich die Last linienförmig über die gesamte Länge der Nadeln. Typische Einsatzbereiche sind Lagerstellen mit rein radialer Kraftübertragung bei geringem Querschnitt. Da das einreihige Lager keine Axialkräfte aufnehmen kann, wird es in der Lageranordnung als Loslager geführt und mit einer axialen Führung kombiniert.

Was ist bei der offenen Bauform ohne Schmierbohrung zu beachten?

Diese Ausführung ist ohne Dichtung sowie ohne Schmierbohrung konstruiert. Das Schmiermittel gelangt somit stirnseitig in das Lagerinnere, weshalb eine externe Abdichtung im umgebenden Gehäuse zweckmäßig ist. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Nadeln auf Abstand und erlaubt einen stabilen Lauf auch bei höheren Drehzahlen. Für den thermischen Einsatz ist das Bauteil auf einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ausgelegt. Vor dem Einpressen ist der Gehäusesitz zu prüfen, da der dünnwandige Außenring seine zylindrische Form erst in der Gehäusebohrung erhält.

Welche Abmessungen weist die Nadelhülse HK1610 auf?

Die Nadelhülse HK1610 besitzt einen Innendurchmesser von 16 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine Breite von 10 mm. Diese Maße definieren das Hüllmaß der spanlos geformten Hülse. Bei Verzicht auf einen Innenring bildet der gehärtete Wellenzapfen mit 16 mm Nenndurchmesser die direkte Gegenlaufbahn der Wälzkörper.

Wird für die Nadelhülse HK1610 ein separater Innenring benötigt?

Ein Innenring ist nicht zwingend erforderlich, sofern die Welle an der Lagerstelle gehärtet und geschliffen ausgeführt ist. Lässt sich die Welle fertigungstechnisch nicht als Laufbahn nutzen, kann ein passender Innenring separat auf die Welle montiert werden, um die Lauffläche für die Nadeln bereitzustellen.

Warum besitzt die Nadelhülse HK1610 keine Dichtung?

Als offene Variante verzichtet dieses Bauteil auf integrierte Dichtlippen, um die volle Baubreite von 10 mm für tragende Nadeln zu nutzen und Reibungsverluste zu minimieren. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, empfiehlt sich die Integration externer Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe im umgebenden Lagergehäuse.

Wie erfolgt die Schmierung ohne integrierte Schmierbohrung?

Da die Außenhülse keine Schmierbohrung besitzt, wird der Schmierstoff von der Stirnseite her eingebracht. Dies geschieht entweder im Rahmen eines gemeinsamen Ölkreislaufs im Aggregat oder über eine Initialbefettung bei der Montage. Das Schmiermittel muss passend zum Betriebstemperaturbereich von -30 bis +140 Grad gewählt werden.

Welche Funktion übernimmt der Stahlblechkäfig?

Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper parallel zueinander und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Nadeln. Dadurch mindert er die innere Reibung sowie die Wärmeentwicklung im Wälzlager. Zudem hält die Konstruktion die Nadeln beim Transport und während des Einpressvorgangs in der Hülse.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager freigegeben?

Der zulässige Einsatzbereich der Nadelhülse liegt zwischen -30 und +140 Grad. Maßgeblich für den tatsächlichen Grenzwert im Dauerbetrieb ist neben der Materialbeständigkeit des Stahlblechkäfigs vor allem der eingesetzte Schmierstoff. Bei extremen Temperaturwechseln sollte das Schmiermedium auf thermische Beständigkeit geprüft werden.

ZEN (SHANGHAI) TRADING CO.,LTD
RM301, BUILDING NO 1, NO. 1800, 201800 Shanghai, Jiading, China
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