ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Die Nadelhülse HK2812 von ZEN bietet eine sehr niedrige Bauhöhe für radiale Belastungen bei kompakten Abmessungen von 28x35x12 mm.
Die Nadelhülse HK2812 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, das direkt auf einer gehärteten Welle abrollt. Durch die dünnwandige, spanlos geformte Außenhülse beansprucht dieses Bauteil geringen radialen Bauraum. Das offene Lager führt die Nadelrollen in einem formstabilen Stahlblechkäfig. Diese Ausführung von ZEN nimmt hohe radiale Kräfte auf engem Raum auf und unterstützt eine präzise Wellenführung.
Dieses Nadellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Gehäusebohrungen nicht unmittelbar als Laufbahn dienen können, der Bauraum für massive Ringe jedoch fehlt. Typische Anwendungen finden sich in Lagerungsstellen mit radial begrenztem Platzangebot. Weil die Konstruktion auf reine Radiallasten ausgelegt ist, nimmt sie keine axialen Kräfte auf. Die Hülse dient vorrangig in durchgehenden Lagerungen mit externer Schmierstoffzufuhr.
Da diese Variante ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, muss die Schmierstoffversorgung über die Stirnseiten oder die umliegende Konstruktion erfolgen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +140 Grad Celsius und deckt viele thermische Bedingungen ab. Bei staubiger Umgebung sind zusätzliche externe Dichtungen einzuplanen, um das Eindringen von Schmutz in den Stahlblechkäfig zu vermeiden.
Die Nadelhülse besitzt eine Bohrung beziehungsweise einen Hüllkreis von 28 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Baubreite von 12 mm. Diese Maße erlauben eine passgenaue Integration in Gehäusebohrungen, bei denen die Welle direkt als wälzbare Laufbahn fungiert.
Ein separater Innenring ist nur dann erforderlich, wenn die Welle nicht gehärtet und geschliffen ist. Bei einer entsprechend bearbeiteten Wellenlaufbahn rollen die Nadeln unmittelbar auf der Welle ab. Andernfalls lässt sich die Hülse mit einem passenden Innenring kombinieren.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zur Drehachse und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das mindert die innere Reibung und unterstützt ruhige Laufeigenschaften im Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt axial über die offenen Stirnseiten, da die Außenhülse ohne Schmierbohrung gefertigt ist. Je nach Anforderung kommen Fette oder Öle zum Einsatz. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung ist nötig, da keine Dichtelemente integriert sind.
Nein, diese Bauart ist rein auf radiale Kräfte ausgelegt. Falls in der Konstruktion axiale Führungs- oder Schubkräfte auftreten, müssen diese über getrennte Anlaufscheiben oder Axial-Lager aufgenommen werden, um Schäden an der Nadelhülse auszuschließen.
Der feste Sitz entsteht durch das Einpressen in die Gehäusebohrung mit einem geeigneten Einpressdorn. Durch diese Presspassung erhält die dünnwandige Hülse ihre exakte zylindrische Form sowie den axialen Halt, weshalb zusätzliche Sicherungsringe meist entfallen.
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