KOYO
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Die Nadelhülse HK5020 B von JTEKT-KOYO bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei geringem Bauraum mit den Abmessungen 50x58x20 mm.
Die Nadelhülse HK5020 B ist ein radiales Wälzlager von JTEKT-KOYO mit 50 mm Bohrung, 58 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Durch die dünnwandige Außenhülse beansprucht dieses Wälzlager sehr wenig radialen Einbauraum. Typischerweise laufen die Nadelrollen direkt auf der gehärteten Welle, sodass Konstruktionen ohne separaten Innenring realisiert werden können. Für platzkritische Konstruktionen ermöglicht diese Ausführung eine tragfähige Lagerung bei kleinem Außendurchmesser.
Dieses Bauteil nimmt vorrangig hohe radiale Kräfte bei kompakten Gehäuseabmessungen auf. Diese Bauform kommt zum Einsatz, wenn für klassische Wälzlager nicht ausreichend radialer Bauraum vorhanden ist. Da die Nadeln die Last über eine lange Linienberührung verteilen, widersteht die Baugruppe statischen und dynamischen Radialkräften. Axialkräfte kann diese Ausführung bauartbedingt nicht übertragen, weshalb eine separate axiale Führung der Welle erforderlich ist.
Weil die Nadelhülse HK5020 B meist ohne eigenen Innenring betrieben wird, dient die Welle selbst als Laufbahn. Der Wellenzapfen im Bereich der 50 mm Bohrung muss daher gehärtet und feinstbearbeitet sein. Für den festen Sitz sorgt der Einpressvorgang in die Gehäusebohrung mit 58 mm Nenndurchmesser. Beim Einbau dient ein geeigneter Einpressdorn der passgenauen Positionierung. Der Druck darf nur auf die gekennzeichnete Stirnseite der Hülse wirken, um Verformungen der Randborde zu vermeiden.
Kennzeichnend ist die spanlos geformte, dünnwandige Außenhülse aus Stahlblech. Gegenüber massiven Nadellagern beansprucht sie weniger radialen Bauraum. Die zylindrischen Nadelrollen übertragen reine Radiallasten und laufen üblicherweise direkt auf der Maschinenwelle, wodurch der Außendurchmesser der gesamten Lagerstelle sehr klein bleibt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 58 mm sowie eine Gesamtbreite von 20 mm auf. Bei der Auslegung entspricht die Bohrung von 50 mm dem Durchmesser des einzusetzenden Wellenzapfens, sofern kein separater Innenring verwendet wird. Das Gehäuse nimmt den Außendurchmesser von 58 mm im Presssitz auf.
Nein, Nadelhülsen dieser Baureihe sind reine Radiallager und nehmen keine axialen Belastungen auf. Die Stirnborde der Hülse dienen ausschließlich der Führung der Nadelrollen. Treten in der Lagerung axiale Kräfte auf, müssen diese durch zusätzliche Axiallager, Anlaufscheiben oder separate Anschläge konstruktiv aufgenommen werden.
Die Montage erfolgt durch Einpressen in die Gehäusebohrung mittels eines Einpressdorns. Dabei muss das Montagewerkzeug plan an der gekennzeichneten Stirnseite der Außenhülse anliegen. Ein Verkanten der Hülse ist unbedingt zu vermeiden, da das dünnwandige Blechgehäuse sonst Schaden nimmt. Nach dem Einpressen hält der Presssitz die Hülse axial sicher im Gehäuse.
Durch den Verzicht auf einen Innenring spart die Lagerstelle wertvollen radialen Bauraum und Gewicht ein. Die Nadeln laufen direkt auf dem Wellenstrang, was zudem die Steifigkeit der Konstruktion erhöht. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Lauffläche der Welle entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet ist, um Verschleiß im Betrieb zu verhindern.
Die Schmierung erfolgt je nach Einsatzfall über Fett oder Öl durch das umgebende Maschinensystem. Da die offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen arbeitet, muss die Lagerstelle gegen das Eindringen von Schmutz und den Verlust von Schmiermittel durch externe Gehäusedichtungen geschützt werden. Eine regelmäßige Nachschmierung erhält die Funktionsfähigkeit.