NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,16 € | 3,11 € |
| 50 | 0,32 € | 2,95 € |
| 150 | 0,49 € | 2,78 € |
| 250 | 0,65 € | 2,62 € |
Die Nadelhülse HK3012 F von NTN Nadellager bietet eine platzsparende, einreihige Lagerung für Wellen mit 30 mm Durchmesser bei 37 mm Außendurchmesser.
Die Nadelhülse HK3012 F von NTN Nadellager zeichnet sich durch einen besonders geringen radialen Bauraum aus. Als spanlos geformtes Wälzlager nimmt sie hohe radiale Kräfte direkt über die Welle auf, ohne einen eigenen Innenring zu benötigen. Durch die kompakten Abmessungen von 30 mm Bohrung, 37 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite eignet sich diese Nadelhülse für schlanke Gehäusekonstruktionen im Maschinen- und Getriebebau.
Konstrukteure nutzen dieses einreihige Wälzlager vor allem dort, wo wenig Bauraum in radialer Richtung zur Verfügung steht. Typische Einsatzgebiete finden sich in kompakten Getriebestufen und mechanischen Antrieben. Da das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt ist, deckt es gängige Industrieumgebungen ab. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine direkte Anbindung an bestehende Ölkreisläufe oder Fettschmiersysteme der umgebenden Baugruppe.
Ohne integrierte Dichtung erfolgt der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion. Da die Hülse keine eigene Schmierbohrung besitzt, wird die Schmierstoffversorgung über die offenen Stirnseiten oder direkt durch die Welle gelöst. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet und hält mechanischen Beanspruchungen stand. Voraussetzung für den Betrieb ohne Innenring ist eine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn, auf der die Nadeln unmittelbar abrollen.
Mit 30 mm Bohrung, 37 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite benötigt das Lager nur eine geringe radiale Wandstärke im Gehäuse. Diese kompakten Maße erleichtern die Konstruktion schlanker Lagerstellen bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit.
Da diese Ausführung werkseitig ohne Dichtung ausgeführt ist, muss die Abdichtung gegen Staub, Späne und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Häufig kommen dafür separate Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen zum Einsatz. Diese Bauweise bietet Ihnen den Vorteil, Dichtungskonzepte exakt an die Erfordernisse Ihrer Maschine anzupassen.
Weil die Hülse keine eigene Schmierbohrung im Außenring aufweist, gelangt das Schmiermittel über die offenen Stirnseiten in den Nadelkranz. Sie können je nach Einsatzfall Schmierfett oder Schmieröl verwenden. Wichtig ist eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung, um die Reibung im Stahlblechkäfig zu minimieren und die Betriebssicherheit im laufenden Betrieb zu unterstützen.
Der zulässige Temperaturbereich dieser Ausführung liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Formstabilität. Bei der Auswahl sollten Sie zudem sicherstellen, dass der verwendete Schmierstoff für die jeweilige Einsatztemperatur geeignet ist und seine Viskosität im gewählten Bereich beibehält.
In den meisten Fällen laufen die Nadeln direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart radialen Bauraum und reduziert das Gewicht der gesamten Baugruppe. Falls die Welle nicht gehärtet werden kann, lässt sich das Lager alternativ mit einem passenden Innenring kombinieren, der separat montiert wird.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Nadeln präzise in der Laufbahn und verhindert deren gegenseitiges Berühren. Dadurch läuft das Wälzlager reibungsarm und eignet sich für mittlere bis höhere Drehzahlen. Gleichzeitig verleiht das Material dem Nadelkranz eine gute Beständigkeit gegenüber Vibrationen und thermischen Belastungen.