NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,33 € | 6,22 € |
| 50 | 0,66 € | 5,89 € |
| 100 | 0,98 € | 5,57 € |
Die Nadelhülse HMK2830 von NTN bietet mit den Maßen 28x37x30 mm eine raumsparende Lösung für hohe radiale Belastungen im Maschinenbau.
Mit der Nadelhülse HMK2830 erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager für Konstruktionen mit sehr engem radialem Bauraum. Das Bauteil von NTN besitzt einen spanlos geformten, dünnwandigen Außenring aus Stahlblech sowie einen stabilen Stahlblechkäfig. Da dieses Lager ohne Innenring ausgeführt ist, dient die gehärtete und geschliffene Welle unmittelbar als Laufbahn. Dies ermöglicht kompakte Gehäuseabmessungen bei gleichzeitig hoher radialer Tragfähigkeit.
Dieses Nadellager eignet sich vor allem für Lagerstellen, an denen hohe Radialkräfte auf engem Raum aufgenommen werden müssen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen parallel zur Drehachse und unterstützt einen präzisen Lauf. Da die Welle als direkte Laufbahn fungiert, erfordert die Konstruktion eine gehärtete Wellenoberfläche. Bei passgenauer Gehäusebohrung gelingt die Montage durch einfaches Einpressen ohne zusätzliche axiale Sicherungselemente.
Diese Variante ist ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Das Schmiermittel gelangt somit über die Stirnseiten in das Lagerinnere, weshalb die umgebende Konstruktion gegen Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust abgedichtet sein muss. Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad vorgesehen. Bei der Wellenauslegung ist zu beachten, dass die Oberflächengüte und Härte den Anforderungen an eine Wälzkörperlaufbahn entsprechen.
Die Nadelhülse weist einen Innendurchmesser von 28 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm sowie eine Baubreite von 30 mm auf. Durch die geringe radiale Bauhöhe eignet sich die Komponente für Wellenlagerungen, bei denen herkömmliche Wälzlager aufgrund ihres Außendurchmessers keinen Platz finden.
Eine Nadelhülse dieser Bauart wird üblicherweise direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle betrieben. Kann die Welle fertigungstechnisch nicht gehärtet werden, lässt sich die Nadelhülse mit einem passenden Innenring kombinieren. In diesem Fall vergrößert sich jedoch der erforderliche Wellendurchmesser um die Wandstärke des Innenrings.
Die Hülse wird mit einem Dorn maßgenau in die Aufnahmebohrung eingepresst. Ein Übermaß sorgt für den festen Sitz im Gehäuse, sodass keine zusätzlichen Sicherungsringe oder Sprengringe nötig sind. Der Einpressvorgang formt den dünnwandigen Außenring auf sein endgültiges Maß und bestimmt das spätere Betriebsspiel.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne durch die Werkstoffeigenschaften von Außenring, Nadelrollen und dem geführten Stahlblechkäfig. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Eignung diesen Bereich ebenfalls abdeckt.
Da dieses Modell ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl axial über den offenen Gehäusebereich. Die offene Konstruktion ermöglicht eine kontinuierliche Versorgung im Ölbad oder über ein zentrales Schmiersystem, erfordert jedoch eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen.
Der Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen auf präzisem Abstand und verhindert das gegenseitige Berühren der Wälzkörper. Dies reduziert die innere Reibung und die Wärmeentwicklung während des Betriebs. Zudem unterstützt die präzise Führung der Wälzkörper die Drehzahlfestigkeit und trägt zu einem ruhigen Lauf des Lagers bei.