INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,58 € | 11,11 € |
| 25 | 1,16 € | 10,53 € |
| 50 | 1,75 € | 9,94 € |
Kompakte Nadelhülse HK6012 von INA mit den Abmessungen 60x68x12 mm für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum.
Die Nadelhülse HK6012 von INA ist ein einreihiges Wälzlager mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm sowie einer schmalen Breite von 12 mm. Dank der spanlos geformten, dünnwandigen Außenhülse beansprucht dieses Nadellager nur einen geringen radialen Bauraum. Typischerweise läuft der Nadelkranz direkt auf der gehärteten Welle, wodurch kein separater Innenring nötig ist und sich eine schlanke Lagerstelle umsetzen lässt.
Dieses Nadellager nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf und eignet sich für Baugruppen, in denen hohe Radiallasten bei geringer radialer Bauhöhe wirken. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem in kompakten Lagerstellen mit begrenzten Platzverhältnissen. Durch den integrierten Stahlblechkäfig werden die Nadelrollen geführt. Das unterstützt auch bei höheren Drehzahlen gleichmäßige Abrollverhältnisse und eine kontinuierliche Lastverteilung über die gesamte Laufbahnbreite.
Die Nadelhülse HK6012 wird ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Da Schmiermittelzufuhr sowie der Schutz vor Verunreinigungen extern über die Gehäuseumgebung erfolgen, muss die Anschlusskonstruktion entsprechend abgedichtet werden. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +140 Grad Celsius. Für den ordnungsgemäßen Lauf muss die Wellenlaufbahn gehärtet und geschliffen sein, damit die zylindrischen Wälzkörper direkt auf der Welle abrollen können.
Die Nadelhülse HK6012 verfügt über einen Innendurchmesser beziehungsweise Hüllkreis von 60 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm und eine Baubreite von 12 mm. Mit dieser geringen Querschnittshöhe baut das Wälzlager sehr kompakt und erlaubt raumsparende Lagerungen direkt auf der Welle.
Nein, dieses Modell ist eine offene Bauform ohne integrierte Dichtung. Schmierstoffe können ungehindert zirkulieren, erfordern jedoch eine externe Gehäuseabdichtung. Um das Eindringen von Schmutz oder das Austreten von Schmierfett zu verhindern, lassen sich separate Radial-Wellendichtringe in die umgebende Konstruktion integrieren.
Das Bauteil ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius ausgelegt. Der formstabile Stahlblechkäfig und die metallischen Nadelrollen behalten innerhalb dieser thermischen Spanne ihre mechanischen Eigenschaften bei. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist zudem das gewählte Schmiermittel der Lagerstelle.
Diese Ausführung besitzt keine eigene Schmierbohrung in der Außenhülse. Das Schmiermittel, meist Öl oder Fett, muss daher axial über die Stirnseiten in den Nadelkranz eingebracht werden. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass die Zufuhr zur offenen Lagerstelle ungehindert erfolgen kann.
In der Regel wird die Nadelhülse mit einem festen Sitz in die Gehäusebohrung eingepresst. Dieser feste Presssitz fixiert die Hülse axial, sodass meist keine zusätzlichen Sicherungsringe oder Schultern im Gehäuse erforderlich sind. Dadurch lässt sich die Aufnahmebohrung im Gehäuse fertigungstechnisch einfach und durchgehend gestalten.
In der Nadelhülse ist ein Stahlblechkäfig verbaut. Dieser Käfig führt die zylindrischen Nadelrollen exakt parallel zur Drehachse und trennt sie voneinander, um Reibung und Verschleiß zu minimieren. Zudem trägt er dazu bei, dass die Wälzkörper bei der Handhabung vor der Montage nicht herausfallen.
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