ZEN
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Die Nadelhülse B610 von ZEN bietet mit 9,525 mm Bohrung hohe radiale Belastbarkeit bei geringem Bauraumbedarf.
Die Nadelhülse B610 ist ein kompaktes, einreihiges Radiallager für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Mit einer Bohrung von 9,525 mm, einem Außendurchmesser von 14,288 mm sowie einer Breite von 15,88 mm nutzt dieses Wälzlager eine spanlos geformte, dünnwandige Außenhülse. Die Ausführung von ZEN führt die zylindrischen Wälzkörper in einem stabilen Stahlblechkäfig direkt auf der gehärteten Welle.
Konstrukteure nutzen dieses Nadellager vor allem dort, wo reine Radialkräfte bei schlanken Gehäuseabmessungen aufgenommen werden müssen. Durch den Verzicht auf einen massiven Innenring beansprucht die Lagerung kaum mehr Platz als die Welle selbst. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Getriebestufen und industriellen Vorrichtungen mit hoher Radialbelastung. Die Konstruktion bewältigt anspruchsvolle Radiallasten und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus.
Diese Variante wird ohne integrierte Dichtung sowie ohne eigene Schmierbohrung gefertigt. Der Schmierstoff gelangt stirnseitig an die Wälzkörper, weshalb das umgebende Aggregat eine geregelte Öl- oder Fettschmierung bereitstellen sollte. Weil keine Dichtlippen reiben, läuft das Lager leichtgängig in einem breiten Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius. Bei staubiger Umgebung schützen externe Wellendichtringe den Innenbereich vor Verunreinigungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 9,525 mm, einen Außendurchmesser von 14,288 mm sowie eine Baubreite von 15,88 mm auf. Diese Maße definieren den benötigten Sitz im Lagergehäuse sowie auf der Welle und ermöglichen eine raumsparende Lagerung bei rein radialen Lasten.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig auf Abstand und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Nadeln im Betrieb. Er sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung, hält Reibung sowie Geräuschentwicklung niedrig und bleibt formstabil über das gesamte Einsatzspektrum von -30 bis +140 Grad Celsius.
Da der Außenring keine Nachschmieröffnung besitzt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr stirnseitig über den Schmierkreislauf des Gehäuses oder durch eine Erstbefettung während der Montage. Die offene Bauart erlaubt ein leichtes Durchströmen von Getriebeöl oder Fließfett direkt zu den nadeligen Rollkörpern.
Grundsätzlich läuft die Nadelhülse direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Wellenlaufbahn, was die radiale Bauhöhe minimiert. Lässt sich die Welle fertigungstechnisch nicht als Laufbahn nutzen, lässt sich das Lager mit einem passenden zölligen Innenring kombinieren, um den Nadeln eine geeignete Gegenlauffläche zu bieten.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad Celsius. Da weder elastomere Dichtlippen noch temperaturempfindliche Kunststoffkäfige vorhanden sind, begrenzt vor allem der gewählte externe Schmierstoff die thermische Belastbarkeit der Lagerstelle im laufenden Maschinenbetrieb.
ZEN (SHANGHAI) TRADING CO.,LTD
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