ZEN
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Die Nadelhülse B44 von ZEN bietet kompakte radiale Lagerung bei 6,35 mm Bohrung, 11,112 mm Außendurchmesser und 6,35 mm Breite.
Die Nadelhülse B44 ist ein einreihiges Radiallager ohne Dichtung, das für Konstruktionen mit sehr geringem radialem Bauraum konzipiert ist. Durch den dünnwandigen Außenring beansprucht dieses Wälzlager minimalen Einbauraum und läuft in der Regel direkt auf einer gehärteten Welle. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen sauber und parallel. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad lässt sich das Bauteil vielseitig in Industrie- und Werkstattanwendungen einbinden.
Kompakte Baugruppen mit Anforderungen an die radiale Tragfähigkeit nutzen diese Bauform. Die Nadelhülse B44 eignet sich für radiale Belastungen, wenn das Gehäuse nicht als direkte Lauffläche für Wälzkörper bearbeitet werden kann. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Wellenlagerungen des Maschinenbaus. Da die Bauform beidseitig offen ist, lässt sie sich in geschlossene Systeme einbinden, deren Schmierstoffversorgung bereits über das Maschinengehäuse gelöst ist.
Bei der Konstruktion spielen die Umgebungsbedingungen eine wichtige Rolle. Weil die Nadelhülse B44 ohne Dichtung gefertigt ist, sollten externe Dichtelemente das Lager vor Verschmutzung und Feuchtigkeit abschirmen. Die Ausführung besitzt keine Schmierbohrung, sodass die Schmierstoffzufuhr axial über den offenen Innenraum erfolgt. Zudem bestimmt die Gehäusebohrung die exakte Form der Hülse: Erst durch das maßhaltige Einpressen erhält der spanlos geformte Außenring seine zylindrische Endform und den passenden Festsitz.
Die Nadelhülse B44 besitzt eine Bohrung von 6,35 mm, einen Außendurchmesser von 11,112 mm und eine Breite von 6,35 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den platzsparenden Einsatz in radial eng bemessenen Bauräumen, bei denen eine kompakte Führung der Welle erforderlich ist.
Die offene Ausführung ohne Dichtung hält das Reibungsniveau gering und eignet sich für geschmierte Gehäusekonstruktionen. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren. Wenn Verunreinigungen von außen drohen, schützen externe Radialwellendichtringe oder Gehäusedeckel das Lager.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig toleriert diese thermische Spanne, da keine wärmeempfindlichen Bauteile aus Kunststoff integriert sind. Für den regulären Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der dieses Temperaturfenster abdeckt.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die einzelnen Nadelrollen parallel zueinander. Dadurch verhindert er die direkte Berührung der Wälzkörper untereinander, reduziert die innere Reibung und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf innerhalb der radialen Lagerung.
Da keine radiale Schmierbohrung in der Außenhülse vorliegt, erfolgt die Erstbefettung direkt bei der Montage über die offenen Stirnseiten. Im laufenden Betrieb kann das Wälzlager durch umgebendes Öl im geschlossenen Gehäuse oder über eine gezielte axiale Schmierstoffzufuhr versorgt werden.
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