ZEN
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Die offene Nadelhülse B105 von ZEN mit den Maßen 15,875 x 20,638 x 7,92 mm spart Bauraum bei reinen Radiallasten.
Die Nadelhülse B105 von ZEN ist ein einreihiges Wälzlager mit geringer radialer Bauhöhe. Mit einer Bohrung von 15,875 mm, einem Außendurchmesser von 20,638 mm und einer schmalen Breite von 7,92 mm eignet sich diese Hülse für Konstruktionen mit engem Einbauraum. Die spanlos geformte Außenhülse führt die zylindrischen Wälzkörper direkt auf der Welle. Ein Stahlblechkäfig hält die Nadeln auf Abstand und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.
Dieses Lager nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf und dient als kompakte Lagerung bei beengten Einbauverhältnissen. Wenn eine herkömmliche Lageranordnung zu viel Platz beansprucht, bietet die Nadelhülse B105 eine platzsparende Alternative. Da sie im Allgemeinen ohne eigenen Innenring verbaut wird, dient die gehärtete Welle unmittelbar als Laufbahn. Das spart radialen Bauraum sowie zusätzliches Gewicht in bewegten Baugruppen.
Die Nadelhülse B105 wird ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung gefertigt. Für den Betrieb erfordert diese Bauform eine externe Abdichtung des Gehäuses sowie eine gezielte Schmierstoffzufuhr über die Stirnseiten oder die Welle. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +140 Grad Celsius. Der verwendete Schmierstoff sollte für diesen Bereich ausgelegt sein, während die Gehäuseabdichtung das Eindringen von Schmutz in das Lager verhindert.
Die Nadelhülse weist einen Innendurchmesser von 15,875 mm, einen Außendurchmesser von 20,638 mm und eine Breite von 7,92 mm auf. Diese Maße erfordern eine entsprechend abgestimmte Gehäusebohrung sowie eine passende Wellenaufnahme als Gegenlaufbahn.
Als reines Radiallager nimmt die Nadelhülse ausschließlich Kräfte auf, die senkrecht zur Wellenachse wirken. Axiale Kräfte kann die Hülse nicht übertragen. Bei Axialschub in der Anwendung müssen separate Bauteile wie Anlaufscheiben oder Axiallager die Führung in Längsrichtung übernehmen.
Die Nadelhülse B105 deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius ab. Der verbaute Stahlblechkäfig bleibt in dieser Spanne einsatzfähig. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist die thermische Belastbarkeit des Schmierstoffs, der für die Lagerstelle gewählt wird.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das verringert die Reibung im Lager und ermöglicht höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollrolligen Ausführungen, bei denen die Nadeln aneinander anlaufen.
Die offene Ausführung hält den Reibungswiderstand gering und eignet sich für Lagerstellen, die in einem extern abgedichteten Gehäuse laufen. Das Schmiermittel kann ungehindert an die Wälzkörper gelangen, während das Gehäuse das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindert.
Da die Außenhülse keine Schmierbohrung besitzt, gelangt das Schmiermittel axial über die offenen Stirnseiten an die Nadeln. Alternativ erfolgt die Schmierstoffversorgung durch eine Bohrung in der Welle, falls das Gehäuse eine Zufuhr über das Umfeld nicht zulässt.
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