IKO
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Die Nadelhülse BR101812 von IKO bietet kompakte radiale Tragfähigkeit auf engem Bauraum bei Maßen von 15,8 x 28,5 x 19 mm.
Die Nadelhülse BR101812 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers IKO, das für platzsparende Konstruktionen konzipiert wurde. Mit einem Innendurchmesser von 15,8 mm, einem Außendurchmesser von 28,5 mm und einer Breite von 19 mm eignet sich dieses Lager vor allem für Baugruppen mit begrenztem radialem Einbauraum. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen in Position. Da das Bauteil offen und ohne Dichtung ausgeführt ist, läuft es direkt im Schmiersystem der umgebenden Maschine.
Dieses Radiallager nimmt primär Radialkräfte bei kompakter Bauhöhe auf. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen, bei denen Bauteile präzise geführt werden müssen und der radiale Gehäuseraum stark limitiert ist. Da das Lager keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierstoffversorgung axial über den Schmierkreislauf der umgebenden Konstruktion. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad und deckt damit vielfältige industrielle Betriebsbedingungen ab.
Konstrukteure und Instandhalter sollten berücksichtigen, dass dieses Modell ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist. Schmutzpartikel und Feuchtigkeit müssen daher durch externe Gehäusedichtungen ferngehalten werden. Maßgeblich für die Einpassung sind die Anschlussmaße von 15,8 mm Innenmaß, 28,5 mm Gehäuseaufnahme und 19 mm Baubreite. Da die Hülse dünnwandig ausgeführt ist, erfordert der feste Sitz im Gehäuse ein gleichmäßiges Einpressen, um Verzug der Laufbahn zu vermeiden.
Die Nadelhülse weist einen Innendurchmesser von 15,8 mm, einen Außendurchmesser von 28,5 mm sowie eine Breite von 19 mm auf. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum im Gehäuse und bestimmen die passende Wellengröße für den einwandfreien Lauf des einreihigen Lagers.
Das Lager besitzt keine eigene Schmierbohrung im Außenring. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl muss daher stirnseitig über die Konstruktion erfolgen. Da die Hülse offen gebaut ist, gelangt der Schmierstoff direkt an den Stahlblechkäfig und die Wälzkörper, wodurch ein reibungsarmer Lauf im Betrieb begünstigt wird.
Der Hersteller IKO gibt für diese Ausführung eine Betriebstemperatur von -20 bis +120 Grad an. Innerhalb dieses Bereichs behalten der Stahlblechkäfig und die Nadeln ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass dieser ebenfalls für den gewählten thermischen Bereich freigegeben ist.
Der Käfig aus Stahlblech führt die einzelnen Wälzkörper der Nadelreihe auf Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das reduziert die innere Reibung und die Wärmeentwicklung bei Drehbewegungen. Zudem hält er die Nadeln im Lagerverband, was die Handhabung bei der Montage erleichtert.
Ja, da diese Ausführung werksseitig ohne Dichtung ausgeführt ist. Um das Eindringen von Schmutz, Staub oder Feuchtigkeit zu verhindern und den Schmierstoffaustritt zu minimieren, empfehlen sich externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Spaltdichtungen in der umgebenden Gehäusekonstruktion.