KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 5% | 6,44 € |
| 50 | 10% | 6,11 € |
| 100 | 15% | 5,76 € |
Die Nadelhülse B56 von JTEKT-KOYO bietet eine platzsparende Lagerung für radiale Kräfte bei 7,998 mm Bohrung und 12,713 mm Außendurchmesser.
Die Nadelhülse B56 zeichnet sich durch ihren extrem dünnwandigen Außenring aus spanlos geformtem Stahlblech aus. Mit einer Breite von 9,525 mm eignet sich dieses Wälzlager für Konstruktionen, bei denen minimaler radialer Bauraum zur Verfügung steht. Als einreihiges Nadellager nimmt die Ausführung hohe Radialkräfte auf. Das Lager läuft üblicherweise direkt auf der gehärteten Welle, sodass kein separater Innenring erforderlich ist.
Diese Ausführung eignet sich für kompakte Lagerungsstellen mit vorwiegend radialen Belastungen. Durch die offene Bauweise ohne Dichtung lässt sich das Lager direkt in vorhandene Öl- oder Fettkreisläufe einbinden. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Das Bauteil kommt zum Einsatz, wenn die Gehäusebohrung nicht selbst als direkte Nadel-Laufbahn bearbeitet werden kann.
Da diese Variante ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr stirnseitig über die angrenzende Konstruktion. Beim Einpressen in das Gehäuse erhält der dünnwandige Außenring seine endgültige Form und Maßhaltigkeit durch den Festsitz. Bei staubiger oder feuchter Umgebung empfiehlt sich der Einsatz externer Dichtelemente wie Wellendichtringe, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Mit kompakten Abmessungen von 7,998 mm Bohrung, 12,713 mm Außendurchmesser und 9,525 mm Breite bietet diese Ausführung eine hohe radiale Tragfähigkeit auf engstem Raum. Da die Wälzkörper meist direkt auf einer gehärteten Welle laufen, entfällt ein eigener Innenring, was radialen Bauraum und Gewicht einspart.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die zylindrischen Nadeln im Lager. Dadurch mindert er Reibungseffekte zwischen den Wälzkörpern und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über den gesamten Umfang bei.
Dieses Modell besitzt keine eigene Schmierbohrung im Außenring. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl erfolgt stirnseitig über die angrenzenden Maschinenteile. Das Schmiermittel gelangt dabei direkt von der Seite zwischen Käfig und Wälzkörper.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Dieser Rahmen wird maßgeblich durch die Materialeigenschaften des Stahlblechkäfigs sowie das Ausdehnungsverhalten der dünnwandigen Hülse bestimmt.
Das Lager ist ab Werk offen und ohne Dichtung ausgeführt. In geschlossenen, sauberen Schmierräumen ist keine Zusatzdichtung nötig. Treten Umgebungsschmutz oder Spritzwasser auf, empfiehlt sich die Abdichtung der Welle über externe Dichtelemente.
Das Einpressen erfolgt mithilfe eines geeigneten Montagestempels direkt in die Gehäusebohrung. Die dünnwandige Hülse wird dabei im Presssitz fixiert, wodurch sie ohne zusätzliche axiale Sicherungselemente fest im Lagersitz gehalten wird.