INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,38 € | 7,15 € |
| 50 | 0,75 € | 6,78 € |
| 100 | 1,13 € | 6,40 € |
Nadelhülse HK3520 von INA: Einreihiges Wälzlager mit 35 mm Bohrung, 42 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite für kompakte radiale Lagerstellen.
Die Nadelhülse HK3520 von INA ist ein spanlos geformtes, dünnwandiges Wälzlager für industrielle Anwendungen mit begrenzten Platzverhältnissen. Konstruiert als einreihiges Nadellager nimmt diese Ausführung hohe radiale Belastungen bei minimalem radialem Bauraumbedarf auf. Dank der kompakten Querschnittshöhe lässt sich das Bauteil direkt in vorbereitete Gehäusebohrungen einpressen. Das offene Lager läuft typischerweise direkt auf einer gehärteten Welle, wodurch eine separate Innenring-Konstruktion entfallen kann.
Dieses Wälzlager kommt in Lagerstellen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte auf engstem Raum aufgenommen werden müssen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper exakt und erlaubt einen zuverlässigen Lauf im Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad. Da die Konstruktion keine axialen Kräfte aufnehmen kann, dient die Hülse in der Baugruppe als radiales Loslager. Durch den Wegfall eines Innenrings bleibt der Wellendurchmesser maximiert, was die Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung begünstigt.
Die Ausführung HK3520 ist ohne Dichtung gefertigt und besitzt keine eigene Schmierbohrung. Vor der Inbetriebnahme verlangt die Lagerstelle daher eine Schmierung über die Stirnseiten, die Welle oder den umgebenden Bauraum. Gegen Schmutzeintrag und Schmiermittelverlust wird eine externe Gehäuseabdichtung eingesetzt. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die als Laufbahn genutzte Welle maßlich und oberflächentechnisch präzise auf die 35 mm Bohrung abgestimmt wird, um einen ruhigen Lauf zu unterstützen.
Die Nadelhülse besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine axiale Gesamtbreite von 20 mm. Durch diese geringe Querschnittshöhe beansprucht das Lager in radialer Richtung nur wenig Bauraum, was kompakte Gehäusekonstruktionen ermöglicht.
Die Nadelhülse nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Bauartbedingt kann sie keine Axiallasten übertragen. Für kombinierte Lastfälle müssen Axialscheiben oder separate Axiallager in die Konstruktion integriert werden.
Für den Betrieb gilt eine Temperaturspanne von -30 bis +140 Grad. Begrenzt wird dieser Einsatzbereich durch die Maßhaltigkeit der Wälzkörper und den werkseitigen Stahlblechkäfig, der auch bei thermischer Belastung eine formstabile Führung unterstützt.
Der dünnwandige Außenring wird mit einem Einpressdorn axial in die aufnehmende Bohrung eingepresst. Die Hülse erhält ihren festen Sitz und ihre endgültige Kreisform erst durch den Presssitz im Gehäuse. Zusätzliche Sprengringe oder axiale Fixierungen sind dadurch in der Regel nicht erforderlich.
Weil dieses Modell keine Schmierbohrung im Außenmantel besitzt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr von den Stirnseiten her oder über Querbohrungen der Welle. Das Lager eignet sich für Fett- sowie Ölschmierung, erfordert jedoch eine gezielte Schmierstoffversorgung im Gehäusekonzept.
Im Regelfall läuft der Nadelkranz unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch radialer Bauraum gespart wird. Lässt sich die Welle nicht als Wälzkörperlaufbahn ausführen, kann die Hülse alternativ mit einem passenden, separat erhältlichen Innenring kombiniert werden.
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