NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,85 € | 16,15 € |
| 25 | 1,69 € | 15,31 € |
| 50 | 2,55 € | 14,45 € |
Die Nadelhülse DL2012 von NADELLA bietet als vollnadeliges Wälzlager mit den Maßen 20x26x12 mm hohe radiale Tragfähigkeit bei minimalem radialem Bauraumbedarf.
Mit der Nadelhülse DL2012 steht ein kompaktes Nadellager für radiale Führungen zur Verfügung. Dieses einreihige Lager nutzt den verfügbaren Bauraum durch seine dünnwandige Hülse effektiv aus. Das Fabrikat NADELLA verzichtet bei dieser Variante auf einen Innenring, sodass die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten Welle abrollen. Aufgrund des Temperaturbereichs von -30 bis +140 Grad eignet sich das Bauteil für wechselnde thermische Umgebungsbedingungen.
Konstruktionen mit eng begrenztem Bauraum stellen das primäre Einsatzgebiet dar, wenn hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Schwenklagerungen des Maschinenbaus. Da das Bauteil als reines Radiallager konzipiert ist, nimmt es ausschließlich Kräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Axiale Führungsaufgaben lassen sich konstruktiv über separate Anlaufscheiben oder Gehäuseschultern lösen.
Durch die vollnadelige Bauart füllen die zylindrischen Rollkörper den Innenraum lückenlos aus, wodurch eine maximale Anzahl an Tragpunkten entsteht. Im Vergleich zu Käfigausführungen erlaubt diese dichte Bestückung die Aufnahme höherer statischer und dynamischer Radiallasten. Weil das Lager ohne Dichtung und ohne eigene Schmierbohrung ausgeführt ist, empfiehlt sich eine Integration in geschlossene Gehäuse mit Ölbad oder eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung von außen.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm sowie einer Baubreite von 12 mm baut das Lager äußerst kompakt. Die Hüllkreisabmessung von 20 mm bezieht sich direkt auf den Innenkreis der Nadelrollen, da diese Ausführung ohne Innenring konstruiert ist und direkt auf der Welle läuft.
Bei einer vollnadeligen Bauform entfällt der Führungskäfig, sodass der Umfang komplett mit Rollkörpern gefüllt ist. Diese Anordnung vergrößert die wirksame Kontaktfläche für radiale Lasten, begrenzt im Vergleich zu käfiggeführten Lagern jedoch die erreichbaren Drehzahlen durch die direkte Berührung benachbarter Nadeln.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad. Damit eignet sich das Lager für thermisch anspruchsvolle Umgebungen im Maschinenbau. Für die tatsächliche Einsatzgrenze ist in der Praxis vor allem die Temperaturbeständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs ausschlaggebend.
Ohne eigene Schmierbohrung gelangt das Schmiermittel über die offenen Stirnseiten in das Lagerinnere. Üblich sind Gehäuseölbäder, Spritzöl oder externe Schmierstoffzuleitungen. Bei einer Schmierung mit Wälzlagerfett sollte das Bauteil vor der Inbetriebnahme sorgfältig befüllt werden.
Da die Hülse werkseitig ohne Dichtung ausgeführt ist, schützt sie die Laufbahn nicht selbstständig vor Verunreinigungen. Befindet sich die Lagerstelle in einer staubigen Umgebung, empfiehlt sich die Integration externer Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe, um Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt zu vermeiden.
Weil die Nadeln direkt auf dem Wellenzapfen abrollen, dient die Welle selbst als innere Lauffläche. Sie erfordert eine gehärtete und feingeschliffene Oberfläche, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Reicht die Oberflächengüte der Welle nicht aus, können separat erhältliche Innenringe aufgesetzt werden.
Nadella GmbH
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