INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 5,06 € |
| 50 | 10% | 4,79 € |
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Die Nadelhülse HK2212 von INA bietet eine kompakte Lagerung für radiale Kräfte bei 22 mm Wellendurchmesser und 12 mm Baubreite.
Die Nadelhülse HK2212 ist ein offenes Wälzlager mit sehr geringer Querschnittshöhe, das speziell für platzsparende Konstruktionen konzipiert wurde. Das Lager stammt von INA und führt die Wälzkörper in einem einreihigen Nadelkranz. Aufgrund der dünnwandigen Hülse aus spanlos geformtem Stahl benötigt diese Ausführung nur minimalen radialen Bauraum. Typischerweise laufen die Nadeln direkt auf einer gehärteten Welle, sodass auf einen separaten Innenring verzichtet werden kann.
Die Nadelhülse HK2212 eignet sich für kompakte Lagerstellen, an denen hohe radiale Kräfte auf engstem Raum abgestützt werden müssen. Reine Radiallager dieser Bauart nehmen keine Axialkräfte auf. Der Einsatz empfiehlt sich insbesondere dann, wenn das Gehäuse nicht unmittelbar als gehärtete Laufbahn dienen kann, der Bauraum für dickwandige Nadellager jedoch fehlt. Das Lager stützt Wellen mit 22 mm Durchmesser bei einer Breite von 12 mm ab.
Da die Nadelhülse HK2212 ohne integrierte Dichtung und ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Stirnseiten oder über den Schmierstoffkreislauf der umgebenden Baugruppe. Eine externe Gehäusedichtung verhindert Schmutzeintrag sowie Schmierstoffverlust. Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Wälzkörper auf Abstand und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad ausgelegt.
Mit einem Innendurchmesser von 22 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm sowie einer Gesamtbreite von 12 mm weist dieses Modell kompakte Maße auf. Durch die geringe Wandstärke von lediglich 3 mm im Radius ermöglicht die Nadelhülse eine sehr platzsparende Lagerung von Wellen bei rein radialer Beanspruchung.
Als einreihiges Nadellager ist die Nadelhülse HK2212 ausschließlich zur Übertragung von Radiallasten konstruiert. Axialkräfte kann diese Ausführung konstruktionsbedingt nicht aufnehmen. Tritt neben der Radiallast zusätzlich eine Kraft in Längsrichtung auf, muss eine separate Axiallagerung vorgesehen werden, um eine Überlastung der dünnwandigen Außenhülse zu vermeiden.
Er führt die einzelnen Nadelrollen parallel zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung bei, verringert die innere Reibung und verhindert ein Schrägstellen der Nadeln. Zudem ermöglicht die Käfigführung höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollnadeligen Lagervarianten.
Der spezifizierte Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad. Da die Ausführung ohne elastische Dichtlippen auskommt und über einen temperaturbeständigen Käfig aus Stahlblech verfügt, wird die Grenze im Wesentlichen durch den gewählten Schmierstoff sowie das thermische Ausdehnungsverhalten der Anschlussbauteile bestimmt.
Mangels Schmierbohrung in der Außenhülse gelangt der Schmierstoff über die offenen Stirnseiten in den Nadelkranz. Bei Fettschmierung wird das Lager vor dem Einbau initial befüllt. In geschlossenen Gehäusen kann das Lager auch direkt vom umherströmenden Schmieröl versorgt werden, sofern ein stetiger Austausch an der Lagerstelle stattfindet.
Grundsätzlich laufen die Nadeln direkt auf dem gehärteten und geschliffenen Wellenzapfen, wodurch kein Innenring benötigt wird und radialer Bauraum eingespart wird. Weist die Welle keine gehärtete Lauffläche auf, kann ein passender, separat erhältlicher Innenring verwendet werden, um eine tragfähige Laufbahn für die Wälzkörper bereitzustellen.
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