INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,29 € | 5,36 € |
| 50 | 0,57 € | 5,08 € |
| 150 | 0,86 € | 4,79 € |
| 250 | 1,13 € | 4,52 € |
Die Nadelhülse HK1812 von INA (18x24x12 mm) nimmt hohe radiale Kräfte bei minimalem radialem Bauraum auf.
Die Nadelhülse HK1812 von INA ist ein einreihiges Wälzlager, das für Lagerungen mit sehr geringem radialem Bauraum konzipiert ist. Mit einer Bohrung von 18 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm und einer Breite von 12 mm eignet sich dieses Wälzlager vor allem dann, wenn herkömmliche Radiallager zu viel Platz beanspruchen. Durch den dünnwandigen Außenring und den geführten Stahlblechkäfig überträgt die Komponente reine Radialkräfte direkt über die Welle.
Die Nadelhülse HK1812 eignet sich für raumsparende Lagerstellen im Maschinen- und Getriebebau, bei denen hohe radiale Kräfte auf engstem Raum wirken. Typische Einsatzorte sind kompakte Achs- und Wellenlagerungen, Hebelmechanismen oder Getriebeeinheiten. Weil die Nadeln direkt auf der Welle abrollen, entfällt ein separater Innenring. Das reduziert das Gesamtgewicht der Konstruktion und ermöglicht schlanke Gehäuseabmessungen.
Dieses Modell besitzt ab Werk keine integrierte Dichtung und keine Schmierbohrung im Außenring. Planen Sie daher eine externe Abdichtung der Lagerstelle ein, um das Eindringen von Schmutz sowie den Schmierstoffverlust zu verhindern. Die Schmierung erfolgt stirnseitig bei der Montage oder über das umgebende Ölbad im Gehäuse. Da die Nadeln unmittelbar auf der Welle laufen, muss die Gegenlauffläche gehärtet sein, damit das Lager im Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad betriebssicher arbeitet.
Mit einer Bohrung von 18 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm sowie einer Breite von 12 mm ist die Nadelhülse dimensioniert. Diese Maße beziehen sich auf den eingepressten Zustand im Gehäuse, da der dünnwandige Außenring seine genaue Maßhaltigkeit erst durch den festen Sitz in der Gehäusebohrung erhält.
Ein separater Innenring ist nicht zwingend erforderlich, da die Wälzkörper standardmäßig direkt auf der Welle laufen. Die Wellenoberfläche muss dafür gehärtet und feinstbearbeitet sein. Kann die Welle diese Eigenschaft nicht bieten, lässt sich die Nadelhülse mit einem passenden Innenring kombinieren.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper des einreihigen Lagers parallel zueinander und hält sie auf gleichmäßigem Abstand. Dies verhindert den gegenseitigen Kontakt der Nadeln, reduziert die innere Reibung und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über die gesamte Lagerbreite bei.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad Celsius. Maßgeblich für den sicheren Dauerbetrieb innerhalb dieser Grenzen ist neben dem Stahlblechkäfig vor allem die thermische Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs.
Da der Außenmantel keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierung axial von den Stirnseiten her. Je nach Anforderung lässt sich das offene Lager mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben, beispielsweise über den Ölkreislauf eines geschlossenen Getriebegehäuses.
Die Nadelhülse wird mit einem Übermaß in die Gehäusebohrung eingepresst. Durch diesen Presssitz sitzt das Lager sowohl in radialer als auch in axialer Richtung fest, sodass zusätzliche Sicherungsringe oder Gehäuseschultern in der Regel nicht nötig sind.
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