ZEN
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Die Nadelbüchse BH1412 von ZEN ist ein einreihiges, offenes Wälzlager mit 22,225 mm Bohrung für radiale Belastungen bei minimalem Bauraum.
Die Nadelbüchse BH1412 von ZEN bietet eine kompakte Lösung für Lagerungen mit geringem radialem Bauraum. Dieses einreihige Nadellager nimmt radiale Kräfte auf und führt Wellen bei minimaler radialer Bauhöhe. Mit Abmessungen von 22,225 mm Bohrungsdurchmesser, 30,163 mm Außendurchmesser und 19,05 mm Breite findet das Wälzlager in schlanken Konstruktionen Platz. Bei gehärteter Welle als Laufbahn arbeitet das Bauteil direkt ohne Innenring.
Konstrukteure nutzen die Nadelbüchse BH1412 vor allem dort, wo wenig radialer Bauraum zur Verfügung steht und Radiallasten wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus. Die Nadelbüchse schließt Lagerstellen an Wellenenden einseitig ab und deckt die Welle stirnseitig ab. Durch den Verzicht auf zusätzliche axiale Sicherungselemente lässt sich die Gehäusebohrung zylindrisch und durchgehend fertigen.
Die Ausführung ohne Schmierbohrung erfordert eine Schmiermittelzufuhr über die Stirnseite oder über die Welle. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Anwender die externe Abdichtung auf die jeweilige Umgebung ab. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 °C. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass die Wellenoberfläche als Laufbahn gehärtet sein muss.
Die Nadelbüchse BH1412 weist eine Bohrung von 22,225 mm, einen Außendurchmesser von 30,163 mm sowie eine Breite von 19,05 mm auf. Durch den geringen radialen Querschnitt beansprucht das Bauteil wenig Einbauraum im Gehäuse und unterstützt kompakte Konstruktionen.
Ein offenes Lager besitzt keine werkseitig integrierten Dichtscheiben. Schmierstoffe können ungehindert zirkulieren, erfordern jedoch bei Bedarf eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Konstrukteure wählen diese Variante gern bei Ölbad- oder Umlaufschmierungen, da der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen und die Nadeln gelangt.
Dieses Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 °C ausgelegt. Der integrierte Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturbereich seine Formstabilität. Für die tatsächliche Einsatzgrenze ist stets auch das gewählte Schmiermittel entscheidend, dessen Spezifikation zum geplanten Betriebsbereich passen sollte.
Der Stahlblechkäfig hält die Nadeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert Reibung und Wärmeentwicklung im Betrieb. Gleichzeitig sorgt die Käfigführung für einen ruhigen Lauf und eine geordnete Lastverteilung über die gesamte Länge der Nadelreihe.
Da dieses Modell ohne Schmierbohrung im Außenring ausgeführt ist, erfolgt die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig über die offene Lagerseite oder durch Bohrungen in der Welle. Bei der Erstmontage empfiehlt sich ein sorgfältiges Einbringen des Schmierstoffs, um von Beginn an Trockenlauf zu vermeiden.
Während eine Nadelhülse an beiden Stirnseiten offen ist und die Welle durchführt, besitzt eine Nadelbüchse einen geschlossenen Boden. Sie dient daher bevorzugt als stirnseitiger Abschluss an Wellenenden. Das spart zusätzliche Deckelkonstruktionen und erleichtert die Gehäusegestaltung in kompakten Maschinenkonstruktionen.
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