NKE
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Das Nadel-Schrägkugellager NKIA5911 von NKE Steyr (55x80x34 mm) vereint hohe radiale Belastbarkeit mit einseitiger axialer Kraftaufnahme auf kompaktem Bauraum.
Das Nadel-Schrägkugellager NKIA5911 kombiniert einen Radial-Nadellagermodus mit einem Schrägkugellagerteil. Die Bauform nimmt hohe Radiallasten über die Nadelrollen auf, während die Kugelreihe axiale Führungskräfte aus einer Richtung überträgt. NKE Steyr fertigt das Lager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einteiligem Innenring und Stahlblechkäfig. Bei Abmessungen von 55 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 34 mm Breite eignet es sich für raumsparende Lageranordnungen.
Konstrukteure greifen auf diese Ausführung zurück, wenn bei beengtem Einbauraum kombinierte Belastungen auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich an Lagerstellen und Wellenführungen, die überwiegend radial belastet sind, jedoch eine präzise axiale Fixierung der Welle in einer Richtung verlangen. Da das offene Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, ist ein geschützter Einbau mit sauberer Schmierstoffversorgung über ein externes Gehäuse erforderlich.
Die Schrägkugellagereinheit der Baureihe NKIA wirkt ausschließlich einseitig. Treten wechselnde Axialkräfte auf, empfiehlt sich die spiegelbildliche Gegenanordnung eines zweiten Lagers auf der Welle. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Ausführung entspricht der Normaltoleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Konstruktiv ist auf eine geeignete Abdichtung im Gehäuse sowie eine abgestimmte Öl- oder Fettschmierung zu achten.
Die Kombination aus einem Radial-Nadellager und einem integrierten Schrägkugellager ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von radialen und einseitigen axialen Kräften. Ein einteiliger Innenring und geführte Wälzkörper im Stahlblechkäfig sorgen für eine kompakte, formstabile Baueinheit aus Standard-Wälzlagerstahl.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Gesamtbreite von 34 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in Gehäusebohrungen im Maschinenbau.
Das Lager verfügt werkseitig über keine integrierten Dichtungen. Daher muss die umliegende Anschlusskonstruktion den Schutz vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit übernehmen. Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäuse verhindern zugleich den Austritt des Schmierstoffs.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diesen Rahmen dimensioniert, sofern der gewählte Schmierstoff die jeweilige Betriebstemperatur mit abdeckt.
Das Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der internationalen Klassifizierung ABEC 1 gleichkommt. Diese Ausführung deckt übliche industrielle Anforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit ab.
Nein, die Schrägkugellagereinheit nimmt Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. Bei alternierenden Axialbelastungen ist ein zweites, entgegengesetzt montiertes Lager oder eine separate Axiallagerstelle erforderlich.
NKE AUSTRIA GmbH
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