INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,87 € | 35,48 € |
| 35 | 3,74 € | 33,61 € |
Das zweiseitig wirkende Nadel-Schrägkugellager NKIB5903 von INA (17x30x20 mm) kombiniert radiale Tragfähigkeit mit beidseitiger axialer Führung bei kompaktem Bauraum.
Das Nadel-Schrägkugellager NKIB5903 vereint einen radialen Nadelkranz mit einem Schrägkugellagerteil. Diese Bauart nimmt hohe Radialkräfte sowie beidseitig auftretende Axialkräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig, ist dieses offene Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Es bietet eine Lösung für Konstruktionen mit beengten radialen Platzverhältnissen, bei denen eine genaue Wellenführung gefordert ist.
Konstrukteure setzen dieses kombinierte Lager ein, wenn Wellen neben hohen Querkräften auch wechselnde Schubkräfte in beide Richtungen aufnehmen müssen. Durch die zylindrischen Nadeln bewältigt das Lager erhebliche Radiallasten, während der integrierte Kugelteil die axiale Fixierung der Welle übernimmt. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau mit begrenztem Einbauraum. Das Bauteil fungiert als Festlager und macht separate Axiallagerstellen im Gehäuse überflüssig.
Der Innenring dieser Ausführung ist zweiteilig gestaltet, was die Montage und die gezielte Aufnahme der beidseitigen Axialkräfte ermöglicht. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass beide Ringhälften im Betrieb axial fest verspannt sind. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die umgebende Konstruktion die Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen. Schmieröl oder Schmierfett lassen sich direkt über die Anschlussbauteile zuführen.
Dieses Wälzlager kombiniert eine radiale Nadellagerung mit einem Schrägkugellager in einem gemeinsamen Außenring. Dadurch nimmt es radiale Belastungen und axiale Kräfte aus beiden Richtungen gleichzeitig auf. Mit den Maßen 17 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite beansprucht es nur wenig radialen Bauraum.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme wechselnder Axialkräfte in beide Richtungen. Bei der Montage werden die beiden Ringhälften axial aneinander gepresst, damit die Kugeln definiert an den Laufbahnen anliegen. Eine korrekte axiale Klemmung auf der Welle ist für die Funktion entscheidend.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Sie das Schmiermittel auf die jeweilige Betriebsumgebung ab. Das Bauteil lässt sich mit Schmieröl oder Schmierfett betreiben. Der Schmierstoff sollte dabei sowohl die Nadeln als auch den Kugelsatz im Inneren erreichen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6 und die Stabilität des Stahlblechkäfigs bleiben innerhalb dieser Spanne erhalten. Wählen Sie den verwendeten Schmierstoff so aus, dass er den vorgesehenen Einsatztemperaturen entspricht.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Normklasse definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Industrieanwendungen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fertigungsgenauigkeit und wirtschaftlicher Verbaubarkeit im allgemeinen Maschinenbau.
Als offene Lagereinheit besitzt das Bauteil keine eigenen Dichtscheiben. In der Gehäusekonstruktion sind daher externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen vorzusehen. Diese schützen das Innere vor Schmutzpartikeln und begrenzen das Austreten des Schmiermittels.
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