INA
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Das Nadel-Schrägkugellager NKIA5909 von INA nimmt radiale Kräfte sowie einseitige Axiallasten bei kompakten Hauptabmessungen von 45x68x30 mm auf.
Das Nadel-Schrägkugellager NKIA5909 von INA verbindet die radiale Tragfähigkeit eines Nadellagers mit der axialen Führung eines Schrägkugellagers in einer kompakten Baueinheit. Durch den einteiligen Innenring und die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt diese Konstruktion Wellen führungsgenau. Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse. Mit der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager den gängigen Maß- und Formtoleranzen im Maschinenbau und ist für kombinierte Belastungen ausgelegt.
Dieses kombinierte Lager eignet sich für Lagerungsstellen, an denen radiale Kräfte mit axialen Führungskräften aus einer Richtung zusammentreffen. Die Nadellager-Komponente nimmt die radialen Kräfte auf, während die Kugelreihe axiale Belastungen in einer Wirkrichtung abstützt. Durch die Kombination bei 45 mm Bohrung und 68 mm Außendurchmesser spart die Konstruktion radialen Bauraum ein. Da Axialkräfte nur einseitig übertragen werden, fungiert das Lager typischerweise zusammen mit einem passenden Gegenlager auf der Welle.
Bei der Auslegung der Lagerstelle ist zu beachten, dass das NKIA5909 Axialkräfte konstruktionsbedingt lediglich einseitig aufnimmt. Für eine beidseitige axiale Führung ist daher ein zweites, spiegelbildlich angeordnetes Lager erforderlich. Da das Bauteil als offenes Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, schützt eine bauseitige Gehäuseabdichtung den Innenraum vor Verunreinigungen und hält das Schmiermittel im Lagerbereich. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 sind für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Bei der Montage wird der einteilige Innenring direkt auf die 45-mm-Welle montiert.
Die Hauptabmessungen betragen 45 mm Innendurchmesser (Bohrung), 68 mm Außendurchmesser und 30 mm Gesamtbreite. Durch diese kompakte Bauform vereint die Einheit das Nadel- und Schrägkugellager platzsparend auf der Welle. Bei der Passungsauslegung dient die Standard-Toleranzklasse P0 als Grundlage für Gehäuse und Welle.
Die integrierte Schrägkugellager-Komponente kann axiale Kräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung übertragen. Radiale Lasten stützt dagegen der Nadelkranz ab. Tritt im Betrieb eine wechselnde Axialbelastung auf, ist auf der Welle ein zweites Lager spiegelbildlich anzuordnen, um beide Kraftrichtungen abzufangen.
Als offene Ausführung ohne eigene Dichtscheiben benötigt die Lagerstelle eine Schmierung über das Gehäuse mittels Öl oder Wälzlagerfett. Die Schmierstoffe erreichen Nadeln und Kugeln direkt. Wichtig ist eine wirksame Abdichtung der umgebenden Konstruktion, damit der Schmierstoff nicht entweicht und Schmutzpartikel fernbleiben.
Die Lagerringe sowie die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formbeständigkeit und Festigkeit aus. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig ist die Lagereinheit für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (entspricht ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Lauftoleranzen im allgemeinen Maschinenbau. Diese Genauigkeitsklasse reicht für industrielle Antriebe und Getriebeanwendungen aus, ohne dass engere Präzisionsklassen erforderlich sind.
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