KOYO
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Das Nadel-Axialzylinderrol. NAXR15 Z von JTEKT-KOYO (15x29x23 mm) nimmt Radiallasten sowie einseitige Axiallasten bei kompaktem Bauraum auf.
Das Nadel-Axialzylinderrol. NAXR15 Z von JTEKT-KOYO kombiniert ein Radial-Nadellager mit einem Axial-Zylinderrollenlager in kompakter Bauform. Diese Ausführung nimmt hohe radiale Kräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf kleinstem Raum auf. Mit den Abmessungen 15 mm Bohrung, 29 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite eignet sich das Wälzlager für anspruchsvolle Lagerungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig, arbeitet die Einheit in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Konstrukteure setzen dieses kombinierte Wälzlager ein, wenn Wellen neben radialen Kräften auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung aufnehmen müssen. Durch die getrennte Führung der Wälzkörper über Nadeln im Radialteil und Zylinderrollen im Axialteil trennt das Lager beide Lastrichtungen wirkungsvoll. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Wellenlagerungen, bei denen separate Radial- und Axiallager zu viel axialen Bauraum beanspruchen würden. Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper dabei präzise auf Abstand.
Das Nachsetzzeichen Z kennzeichnet die einseitig abgedeckte Variante mit fest angebrachter Schutzkappe über dem Axialteil. Diese Kappe hält die Komponenten des Axialteils zusammen und schützt den Innenbereich vor groben Partikeln. Achten Sie bei der Montage auf die Einbaurichtung, da das Lager einseitig wirkend aufgebaut ist. Die Fertigung erfolgt in Normaltoleranz nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Für den direkten Lauf auf der Welle ist eine gehärtete und geschliffene Gegenlauffläche erforderlich.
Diese Lagerbauform vereint ein Radial-Nadellager und ein Axial-Zylinderrollenlager in einer nicht zerlegbaren Einheit mit Schutzkappe. Sie nimmt hohe Radialkräfte auf und stützt gleichzeitig axiale Belastungen aus einer Richtung ab. Mit 15 mm Innen- und 29 mm Außendurchmesser bietet sie hohe Tragfähigkeit bei sehr geringem Platzbedarf im Gehäuse.
Das Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 29 mm sowie eine Gesamtbreite von 23 mm. Durch diese standardisierten Abmessungen eignet es sich als passgenauer Ersatz bei Reparaturen oder für platzsparende Neukonstruktionen. Der Außenring nimmt beide Lagerteile auf und erleichtert die zylindrische Gehäusebohrung.
Das Z weist auf eine am Radialteil befestigte Schutzkappe aus Stahlblech hin, die den Axialteil einseitig abdeckt. Die Kappe hält Axialscheibe und Rollenkranz unverlierbar zusammen, sodass Sie das Lager als kompakte Einheit montieren können. Zudem dient die Abdeckung als Schutz gegen Fremdkörper und hält Schmierstoff im Axialbereich.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Bereich resultiert aus dem formstabilen Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie dem robusten Stahlblechkäfig. Bei der Auswahl von Schmierfetten oder Schmierölen sollten Sie darauf achten, dass der verwendete Schmierstoff für diesen Temperaturbereich freigegeben ist.
Die Kennzeichnung P0/PN entspricht der Klasse ABEC 1 und beschreibt die Standardtoleranz für Industrie-Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen für normale Präzisionsansprüche im Maschinenbau. Diese Genauigkeit reicht für die meisten industriellen Antriebe und Führungen ohne Sonderanforderungen vollkommen aus.
Läuft der Radialteil direkt auf der Welle, dient der Wellenzapfen unmittelbar als Laufbahn für den Nadelkranz. Die Oberfläche der Welle sollte hierfür gehärtet und geschliffen ausgeführt sein, um die Wälzkörperlaufbahn vor vorzeitigem Verschleiß zu schützen. Alternativ lassen sich passende Innenringe auf der Welle montieren.