SKF
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Das Nadel-Axialkugellager NKX50 -Z von SKF vereint Radial- und Axialführung in kompakter Bauform mit den Maßen 50x70x35 mm.
Das Nadel-Axialkugellager NKX50 -Z von SKF verbindet ein radiales Nadellager mit einem einseitig wirkenden Axial-Kugellager. Durch diesen Aufbau nimmt die Baueinheit gleichzeitig radiale Kräfte sowie axiale Lasten aus einer Richtung auf. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 70 mm und einer Breite von 35 mm eignet sich das Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig.
Der Einsatz bietet sich an Lagerstellen an, bei denen der radiale Bauraum begrenzt ist und zusätzlich axiale Führungskräfte aus einer Richtung auftreten. Die Konstruktion führt Wellen axial in eine Richtung und stützt radiale Querkräfte über den Nadelkranz ab. Da die Axialkomponente einseitig wirkt, nimmt sie Axiallasten gezielt in einer definierten Wirkrichtung auf.
Die Ausführung Z kennzeichnet eine fest angebrachte Schutzkappe aus Stahlblech über dem Axialteil. Diese Kappe macht das Lager selbsthaltend, sodass die Komponenten beim Einbau zusammenbleiben und die Montage vereinfacht wird. Zudem dient die Abdeckung als Spaltdichtung für die Fettschmierung. Sie hält das Schmierfett im Axialbereich und verringert das Eindringen grober Partikel. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad bei einer Toleranzklasse von P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Abmessungen betragen 50 mm Innendurchmesser, 70 mm Außendurchmesser und 35 mm Gesamtbreite. In diesen Maßen sind der radiale Nadelkranz und das einseitig wirkende Axiallager in einer gemeinsamen Einheit zusammengefasst.
Die Kennzeichnung Z steht für eine einseitige Abdeckung des Axialteils durch eine Schutzkappe aus Stahlblech. Dadurch ist das Lager selbsthaltend ausgeführt, was die Handhabung bei der Montage erleichtert. Gleichzeitig dient die Kappe als berührungslose Spaltdichtung gegen Schmutzpartikel und unterstützt den Fetterhalt.
Vorgesehen ist der Betrieb mit Fettschmierung. Die integrierte Schutzkappe unterstützt den Schmierstofferhalt im Axialteil. Vor der ersten Inbetriebnahme ist eine fachgerechte Befettung des Radial- und Axialteils mit einem geeigneten Wälzlagerfett durchzuführen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne durch die thermische Beständigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6, des Stahlblechkäfigs sowie des gewählten Schmierfetts, das auf die jeweiligen Einsatztemperaturen abgestimmt sein muss.
Die Bauform kombiniert radiale Tragfähigkeit mit einseitiger Axialkraftaufnahme. Während der Nadellagerteil die radialen Kräfte überträgt, stützt der integrierte Axialkugellagersatz Lasten aus einer axialen Richtung ab. Für wechselnde Axialkräfte ist ein entsprechendes Gegenlager vorzusehen.
Das Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und besitzt einen Stahlblechkäfig. Es entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
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