BOSCH REXROTH
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 5,11 € | 97,08 € |
| 30 | 10,22 € | 91,97 € |
Das Linear-Kugellager KBH-30 von REX ermöglicht definierte Längsbewegungen auf 30-mm-Wellen und gleicht Fluchtungsfehler bis zu 30 Winkelminuten selbsttätig aus.
Das Linear-Kugellager KBH-30 führt axiale Linearbewegungen auf zylindrischen Wellen mit einem Durchmesser von 30 mm. Dieses Bauteil der Super-Reihe besitzt einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Baulänge von 68 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich der Führungskörper durch hohe Formstabilität aus. Als offenes Lager konzipiert, lässt sich das Element direkt in die Schmierstoffversorgung des Gesamtsystems einbinden. Die geschlossene Zylinderform kommt in vollumschlossenen Gehäusebohrungen zur Anwendung.
Konstruktionen im Vorrichtungsbau sowie in Handhabungs- und Automatisierungseinheiten nutzen diese Führung für reibungsarme Längsbewegungen auf freitragenden Wellen. Dank der geschlossenen Zylinderform stützt sich das Lager in durchgehenden Aufnahmebohrungen vollflächig ab. Im Temperaturbereich von -20 bis +80 Grad arbeitet das Bauteil in industriellen Standardumgebungen. Da herstellerseitig keine Dichtungen integriert sind, empfiehlt sich die Verwendung in gekapselten Einbauräumen oder bei direkter Schmierstoffversorgung über das Gehäuse.
Der integrierte Winkelausgleich bis zu 30 Winkelminuten (30') kompensiert Maßabweichungen der Unterkonstruktion oder elastische Wellendurchbiegungen unter Last. Dadurch verteilt sich der Anpressdruck gleichmäßig auf die Wälzkörperlaufbahn, was punktuelle Kantenspannungen vermeidet und zu einem gleichmäßigen Lauf beiträgt. Aufgrund der offenen Konstruktion ist vor Inbetriebnahme eine Schmierung mit Öl oder Fett vorzusehen. Vor der Montage sind die Gehäusebohrung für den Außendurchmesser von 47 mm sowie die Wellenabmessung von 30 mm abzugleichen.
Die Bohrung misst 30 mm und nimmt entsprechende Führungswellen auf. Der Außendurchmesser beträgt 47 mm bei einer Gesamtlänge von 68 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen eine genaue Abstimmung mit Gehäusebohrungen in metrischen Konstruktionen und erleichtern die Auslegung neuer oder bestehender Linearachsen.
Innere Laufbahnsegmente können Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäusebohrung bis zu 30 Winkelminuten ausgleichen. Dies verhindert ein Verkanten der Kugeln bei geringen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsungenauigkeiten der Montageflächen. Das Laufverhalten bleibt gleichmäßig, und Spannungsspitzen an den Enden der Laufbahnen werden wirksam reduziert.
Ohne integrierte Dichtscheiben arbeitet das Lager mit minimalem Verschiebewiderstand. Schmierstoffe wie Öl oder Fließfett gelangen ungehindert an die Kugeln und Laufbahnen. Allerdings erfordert der offene Aufbau eine saubere Betriebsumgebung oder externe Dichtelemente am Gehäuse, um das Eindringen von Schmutzpartikeln in das Lagerinnere zu verhindern.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und die inneren Komponenten ihre mechanische Festigkeit. Für einen reibungsarmen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Viskosität auf die konkrete Arbeitstemperatur der Führung abgestimmt ist.
Die geschlossene Bauform umschließt die Welle vollständig mit einem durchgehenden Außenmantel. Sie wird auf frei tragenden Wellen montiert, die lediglich an den Enden befestigt sind. Im Gegensatz dazu besitzen geschlitzte Ausführungen einen radialen Längsschlitz, um kontinuierlich unterstützte Wellen aufnehmen zu können.
Das Bauteil besteht aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Chromstahl bietet eine hohe Verschleißfestigkeit und Dimensionsstabilität unter Belastung. In Kombination mit gehärteten und geschliffenen Führungswellen unterstützt der Werkstoff eine saubere Kraftübertragung bei linearen Bewegungsabläufen.
Bosch Rexroth AG
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