NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 1,20 € | 10,80 € |
| 100 | 1,80 € | 10,20 € |
Die einreihige Laufrolle LR6002 -2RSR (15x35x9 mm) von NKE Steyr verfügt über einen balligen Außenring und beidseitige Lippendichtungen für ebene Gegenlaufbahnen.
Die Laufrolle LR6002 -2RSR von NKE Steyr ist als einreihiges Wälzlager für die direkte Abstützung auf ebenen Gegenlaufbahnen konzipiert. Mit den Hauptabmessungen 15 mm Bohrung, 35 mm Außendurchmesser und 9 mm Breite nimmt diese Baueinheit radiale Belastungen sowie axiale Kräfte aus kleineren Fluchtungsfehlern auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem leichten Polyamidkäfig, deckt das Bauteil einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Diese Laufrolle LR6002 -2RSR läuft vor allem auf Kurvengetrieben, Führungsbahnen und Transportsystemen. Konstruktionen ohne Exzenterring stützen sich auf feste Achsen, auf denen der Außenring abrollt. Durch die kompakte Breite von 9 mm lässt sich das Lager in Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum integrieren. Gleichzeitig dämpft die Bauweise radiale Stoßbelastungen und leichten Schräglauf im laufenden Betrieb.
Der Außenring mit balliger Mantelfläche mindert Kantenspannungen, falls geringe Winkelfehler oder Durchbiegungen der Achse auftreten. Im Zusammenspiel mit der beidseitigen Lippendichtung (2RSR) bleibt der Schmierstoff im Lagerinneren, während Staub und Feuchtigkeit abgewiesen werden. Da dieses Modell ohne Exzenterring ausgeführt ist, erfordert die Anschlusskonstruktion exakt gefertigte Achspositionen. Vor dem Einbau ist sicherzustellen, dass die Trägerachse auf die 15-mm-Bohrung abgestimmt ist.
Die Laufrolle besitzt einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Gesamtbreite von 9 mm. Mit diesen Abmessungen passt das Bauteil auf zylindrische Achsen und ermöglicht eine kompakte Bauweise in Führungssystemen, bei denen radiale Kräfte auf Gegenlaufbahnen übertragen werden.
Eine ballige Außenkontur gleicht Fluchtungsfehler und elastische Durchbiegungen der Trägerachse aus. Dadurch verteilen sich die Kontaktkräfte gleichmäßig über die Lauffläche, anstatt punktuelle Kantenspannungen an den Rändern des Außenrings zu erzeugen. Dies schont die Gegenlaufbahn und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf selbst bei geringem Schräglauf.
Beidseitig angebrachte Lippendichtungen berühren den Innenring radial und dichten das Lagerinnere gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig halten die Dichtlippen das Schmierfett im Wälzkörperraum. Dies reduziert den Wartungsaufwand und schützt die Laufbahnen vor vorzeitigem Verschleiß durch Umgebungseinflüsse.
Der Käfig aus Polyamid führt die Kugeln gleichmäßig im einreihigen Kugelkranz und hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Das Material dämpft Betriebsgeräusche und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Zudem unterstützt der Werkstoff einen vibrationsarmen Lauf innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Polyamidkäfig und die Werkstoffe der Lippendichtungen sind auf dieses thermische Fenster abgestimmt. Bei Anwendungen mit extremen Kälte- oder Hitzeeinwirkungen außerhalb dieser Grenzwerte sollten alternative Werkstoffkombinationen geprüft werden.
Modelle ohne Exzenterring sitzen zentrisch auf der Achse und lassen sich bei der Montage nicht radial nachjustieren. Sie kommen zum Einsatz, wenn die Achspositionen der Anschlusskonstruktion bereits feststehen. Varianten mit Exzenter erlauben dagegen ein spielfreies Anstellen der Mantelfläche an die Führungsschiene über das Verdrehen des Bolzens.
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