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Die zweireihige Laufrolle 306807 -2RSR von NKE Steyr mit balligem Außenring schützt vor Verunreinigungen und eignet sich für lineare Führungsbahnen.
Die Laufrolle 306807 -2RSR von NKE Steyr ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 34,9 mm. Dieses Wälzlager besitzt einen Polyamidkäfig und ist beidseitig mit einer berührenden Lippendichtung ausgeführt. Konstruiert für den Lauf auf ebenen Bahnen nimmt dieses Lager hohe radiale Kräfte auf. Es dient als Führungselement in mechanischen Linear- und Kurvenführungen.
Typische Einsatzbereiche der Laufrolle 306807 -2RSR liegen in Führungsbahnen und Kurvengetrieben mit direkter Abstützung auf Gegenlaufbahnen. Das zweireihige Wälzlager nimmt primär radiale Belastungen auf. Durch die ballige Form des Außenrings gleicht das System leichte Fluchtungsfehler und Schräglauf aus, wodurch übermäßige Kantenpressungen vermieden werden. Die Ausführung erfolgt ohne Exzenterring für feste Achsaufnahmen.
Der Außenring mit balliger Mantelfläche verteilt die Kontaktspannung auf der Gegenlaufbahn gleichmäßig, falls Neigungen oder Achsdurchbiegungen auftreten. Beidseitige Lippendichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Zusammen mit dem leichten Polyamidkäfig eignet sich die Konstruktion für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Da die Laufrolle ohne Exzenterring montiert wird, ist der Achsabstand konstruktiv fest vorgegeben.
Dieses Modell weist eine Innenbohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Gesamtbreite von 34,9 mm auf. Die Fertigung erfolgt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Dank dieser genauen Abmessungen lässt sich das zweireihige Lager passgenau auf entsprechenden Achsen montieren und auf Gegenlaufbahnen einsetzen.
Der Zusatz 2RSR kennzeichnet eine beidseitig angebrachte Lippendichtung aus elastomerem Werkstoff. Diese schleifenden Dichtlippen schließen das Lagerinnere gegen Verunreinigungen ab und halten das Schmierfett im Bereich der Wälzkörper. Dies unterstützt die Betriebssicherheit der Laufrolle bei schmutzbehafteten Umgebungsbedingungen.
Eine ballige Mantelfläche am Außenring wirkt punktuellen Kantenüberlastungen entgegen, falls die Laufrolle schräg zur Gegenlaufbahn läuft oder sich Achsen geringfügig durchbiegen. Die gewölbte Form bewirkt, dass die Kontaktzone weitgehend mittig bleibt. Dies mindert den Verschleiß am Außenring sowie an der Gegenlaufbahn.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Der verbaute Polyamidkäfig sowie die beidseitigen Lippendichtungen behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität und Elastizität. Bei höheren oder tieferen Temperaturen können Kunststoffe und Elastomere verspröden oder erweichen.
Ausführungen ohne Exzenterring kommen zum Einsatz, wenn die Laufachse bereits fest positioniert ist und keine manuelle Justierung zur Gegenlaufbahn erforderlich ist. Die Montage erfolgt direkt auf zylindrischen Achsen. Liegen enge Fertigungstoleranzen der Trägerkonstruktion vor, erübrigt sich das radiale Nachstellen der Wälzkörperführung.
Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper in beiden Kugelreihen geräuscharm und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Durch die guten Gleiteigenschaften des Kunststoffs verringert sich die innere Reibung. Im Zusammenspiel mit dem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 trägt der Käfig zu einem ruhigen Lauf bei dynamischen Bewegungen bei.
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