INA
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Die zweireihige Laufrolle LR5204 -2Z-TVH-XL-C3 mit den Maßen 20x52x20,6 mm eignet sich dank balliger Mantelfläche für den Lauf auf ebenen Bahnen.
Die Laufrolle LR5204 -2Z-TVH-XL-C3 von INA-Schaeffler ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 20,6 mm. Durch den dickwandigen Außenring mit balliger Mantelfläche stützt sich das Lager direkt auf einer ebenen Gegenlaufbahn ab. Beidseitige Abdeckungen schützen den Wälzkörpersatz vor groben Partikeln, während der Polyamidkäfig einen ruhigen Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad unterstützt.
Dieses zweireihige Bauteil kommt vor allem in Führungsbahnen, Kurvengetrieben, Förderanlagen und Linearführungssystemen zum Einsatz. Weil Laufrollen im Betrieb direkt auf einer Schiene abrollen, treten punktuelle Belastungen auf. Die ballige Mantelfläche des Außenrings gleicht dabei geringe Fluchtungsfehler oder leichte Schrägstellungen zur Gegenlaufbahn aus. Gleichzeitig nimmt die zweireihige Konstruktion radiale Kräfte sowie axiale Stoßbelastungen auf, die durch Führungsbewegungen an Maschinen entstehen.
Bei der Auslegung spielen Lagerluft und Außenringprofil eine wichtige Rolle. Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahn trägt dazu bei, ein Verklemmen bei Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Außenring zu vermeiden. Der Verzicht auf einen Exzenterring verlangt eine maßhaltige Anschlusskonstruktion. Vor dem Einbau sind die Maße von 20 mm Bohrung und 52 mm Außendurchmesser sowie die Eignung für den Temperaturbereich zu prüfen.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm sowie eine Breite von 20,6 mm. Diese Dimensionen definieren den Platzbedarf auf der Trägerachse und gegenüber der Gegenlaufbahn. Das Bauteil besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und rollt zweireihig ab.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine erhöhte Lagerluft gegenüber dem Normalwert. Dieser innere Spielraum gleicht thermische Dehnungen aus, wenn sich Welle oder Laufring im Betrieb erwärmen. Bei erhöhten Betriebstemperaturen oder festen Presspassungen trägt die C3-Lagerluft dazu bei, radiale Verspannungen im Wälzlager zu verringern.
Die ballige Form verringert Kantenspannungen auf der Gegenlaufbahn, wenn die Laufrolle leicht schräg zur Laufebene steht. Durch die gewölbte Lauffläche verteilt sich die Last auch bei kleinen Verkippungen über die Berührungszone. Dies schont das Lager sowie die Gegenfläche in Kurvengetrieben oder Linearführungen.
Das Nachsetzzeichen 2Z steht für beidseitig angebrachte Abdeckungen. Diese berührungsfreien Deckscheiben halten gröbere Fremdkörper vom Inneren des Lagers fern und reduzieren den Austritt von Schmierstoff. Da sie ohne schleifenden Kontakt arbeiten, erzeugen sie minimale Reibung und ermöglichen hohe Betriebsdrehzahlen.
Der mit TVH bezeichnete Kunststoffkäfig besteht aus Polyamid und führt die Wälzkörper beider Kugelreihen geräuscharm. Das Material reduziert das Gewicht des Käfigs im Vergleich zu metallischen Ausführungen. Der zulässige Temperaturbereich der Laufrolle reicht mit diesem Käfig von -20 bis +120 Grad Celsius.
Laufrollen ohne Exzenterring lassen sich nach dem Aufschieben auf die Achse nicht radial zur Gegenlaufbahn justieren. Die genaue Lage und das Anpressen an die Schiene müssen daher direkt über die Maße und Positionen der Anschlusskonstruktion erfolgen. Dies vereinfacht die Montage bei präzise gefertigten Maschinenteilen, da zusätzliche Justierschritte entfallen.