NADELLA
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Die einreihige Laufrolle GCL19 EEMSW von NADELLA bietet eine ballige Mantelfläche, 8 mm Bohrung, 19 mm Außendurchmesser und 12,2 mm Breite.
Die Laufrolle GCL19 EEMSW von NADELLA ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit einer Bohrung von 8 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm sowie einer Breite von 12,2 mm dient diese Komponente zur Aufnahme hoher radialer Kräfte. Sie rollt direkt auf Gegenlaufbahnen ab und kommt ohne Exzenterring aus. Eine beidseitige Abdichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln. Das Bauteil eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses Lager vor allem in Linearführungssystemen, Führungsbahnen und Kurvengetrieben. Das einreihige Wälzlager nimmt primär hohe radiale Belastungen auf, die beim direkten Abrollen auf ebenen oder profilierten Gegenlaufbahnen entstehen. Die ballige Mantelfläche gleicht zudem leichte Fluchtungsfehler sowie Schräglauf aus, ohne dass übermäßige Kantenpressungen an der Laufbahn auftreten.
Der Außenring mit balliger Kontur mindert Kantenspannungen, falls die Anschlusskonstruktion leichte Schiefstellungen aufweist. Anders als zylindrische Rollen verteilt die Wölbung den Kontaktdruck bei Verkippung gleichmäßig auf die Gegenlaufbahn.
Prüfen Sie vor dem Einbau die Umgebungsbedingungen sowie die exakten Einbaumaße der Aufnahmeachse. Da die Variante ohne Exzenterring gefertigt ist, lässt sich der Rollenabstand nicht radial über das Lager nachjustieren. Für den Betrieb ist daher eine passende Achsaufnahme mit 8 mm Durchmesser erforderlich.
Die Laufrolle besitzt einen Innendurchmesser von 8 mm, einen Außendurchmesser von 19 mm und eine Breite von 12,2 mm. Diese kompakten Abmessungen erlauben den Einbau in platzkritischen Führungsbahnen. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Aufnahmeachse exakt auf die 8-mm-Bohrung abgestimmt ist.
Eine ballige Mantelfläche verringert die Kantenpressung zwischen Außenring und Gegenlaufbahn, wenn die Laufrolle unter Last leicht verkippt oder die Führungsbahn minimale Fluchtungsfehler aufweist. Das Profil sorgt für eine günstige Spannungsverteilung im Kontaktbereich und schont dadurch die Lauffläche der Anschlusskonstruktion.
Dieses Bauteil verfügt über eine beidseitige Abdichtung, die als Schutz gegen das Eindringen fester Verunreinigungen und Staub dient. Durch die geschlossenen Dichtelemente an beiden Stirnseiten bleibt der Schmierstoff im Lagerinneren. Dies trägt zu einem störungsfreien Lauf bei unterschiedlichen industriellen Betriebsbedingungen bei.
Der zulässige Temperaturbereich der Laufrolle liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Dieser thermische Spielraum erlaubt den Einsatz in ungeheizten Werkshallen ebenso wie in wärmeintensiveren Industrieumgebungen. Bei extremen Temperaturen außerhalb dieses Fensters sollten thermische Einflüsse auf Schmierstoff und Dichtungen separat berücksichtigt werden.
Laufrollen ohne Exzenter besitzen eine feste, konzentrische Bohrung von 8 mm. Die Rolle lässt sich nach der Montage auf dem Achsbolzen nicht radial an die Gegenlaufbahn anstellen. Wählen Sie diese Bauform, wenn die Führungsschienen bereits mit festen Achsabständen exakt ausgerichtet sind und keine Nachjustierung des Spiels erforderlich ist.
Das Wälzlager wird aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Härte und Belastbarkeit im Wälzkontakt aus. Er nimmt die mechanischen Biege- und Druckkräfte beim Abrollen des Außenrings auf der metallischen Führungsschiene auf.
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