SKF
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Die zweireihige Laufrolle 305703 C-2Z von SKF mit 17 mm Bohrung und zylindrischem Außenring stützt hohe Radialkräfte auf geraden Laufbahnen ab.
Die Laufrolle 305703 C-2Z von SKF ist ein montagefertiges Wälzlager für industrielle Bewegungsabläufe. Mit den Abmessungen 17x47x17,5 mm stützt sich dieses zweireihige Lager direkt auf ebenen Gegenlaufbahnen ab. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen eine hohe Verschleißfestigkeit. Durch den zweireihigen Aufbau nimmt das Lager neben primären Radiallasten auch Axialkräfte auf, die durch leichten Schräglauf oder Fluchtungsfehler entstehen.
Typische Einsatzbereiche finden sich in Führungsbahnen, Kurvengetrieben, Förderanlagen und industriellen Linearführungssystemen. Dank der zylindrischen Mantelfläche des Außenrings überträgt die Rolle Kräfte gleichmäßig auf ebene Führungen, ohne Punktbelastungen zu konzentrieren. Die Ausführung ohne Exzenterring eignet sich für Konstruktionen, bei denen keine manuelle Nachjustierung des Abstands zur Gegenlaufbahn erforderlich ist. Die beidseitige Abdeckung schirmt das Innere gegen grobe Schmutzpartikel ab.
Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper und sorgt für einen geräuscharmen, vibrationsarmen Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Polyamid reduziert das Trägheitsmoment der Wälzkörpergruppe, was rasche Beschleunigungen in Taktstraßen erleichtert. Die beidseitigen Deckscheiben halten das eingebrachte Schmierfett im Wälzraum und minimieren Reibungsverluste, da sie berührungsfrei am Innenring anliegen. Dadurch bleibt der Wartungsaufwand gering.
Die Laufrolle weist eine Bohrung von 17 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Gesamtbreite von 17,5 mm auf. Diese Maße entsprechen der metrischen Norm für kompakte Führungslager. Damit passt die Rolle auf passende Achsen und Bolzen in Fördersystemen sowie Montagevorrichtungen.
Ein zylindrischer Außenring besitzt eine vollkommen gerade Mantelfläche parallel zur Lagerachse. Dadurch liegt die Rolle flächig auf einer ebenen Gegenlaufbahn auf, was die Kontaktspannung bei gerader Führung minimiert. Im Gegensatz zu balligen Ausführungen verteilt sich die Radiallast über die gesamte wirksame Berührungsbreite des Außenrings.
Die Kennzeichnung 2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech. Diese Scheiben schützen den Wälzkörpersatz vor dem Eindringen von Staub, Spänen und festen Fremdkörpern. Da die Dichtelemente berührungsfrei arbeiten, erzeugen sie kein zusätzliches Reibungsmoment, was den Leichtlauf und günstige Betriebstemperaturen unterstützt.
Das Lager ist für Umgebungstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Einsatzbereich wird maßgeblich durch den thermischen Grenzwert des Polyamidkäfigs sowie des Wälzlagerstahls 100Cr6 definiert. Bei Anwendungen innerhalb dieser Spanne bleibt die Formstabilität der Führungselemente erhalten.
Zweireihige Wälzkörpersätze bieten gegenüber einreihigen Varianten eine breitere Abstützbasis im Inneren des Lagers. Dadurch nimmt die Rolle neben großen radialen Kräften auch kippende Momente und Axiallasten auf. Das verhindert Kantenläufer und ungleichmäßigen Verschleiß, wenn geringer Schräglauf auf der Bahn auftritt.
Dieses Modell wird ohne Exzenterring montiert und verfügt über eine zentrische Bohrung von 17 mm. Sie verwenden diese Variante, wenn Ihre Achspositionen über feste Passungen exakt vorgegeben sind. Eine Justierung der Bauhöhe zur Gegenlaufbahn über einen verdrehbaren Innenring ist bei dieser Ausführung nicht vorgesehen.
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