THK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,95 € | 207,98 € |
| 5 | 21,90 € | 197,03 € |
Die Lagereinheit EK10 von THK bietet eine einbaufertige Festlagerung mit 10 mm Bohrung, Labyrinthdichtung und vorgespanntem Schrägkugellagerpaar für präzise Wellenführungen.
Mit der Lagereinheit EK10 erhalten Sie eine montagefertige Gehäuseeinheit in kompakter Blockausführung aus Stahl. Das System dient als klassisches Festlager und nimmt sowohl radiale als auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die werksseitige Befettung ermöglicht eine direkte Inbetriebnahme ohne zusätzliche Erstschmierung. Für Konstrukteure und Instandhalter verringert diese geschlossene Baugruppe den Montageaufwand an mechanischen Antrieben.
Typische Einsatzbereiche für diese Gehäuseeinheit finden sich in linearen Antriebssystemen, insbesondere an Kugelgewindetrieben und Spindelachsen im Maschinenbau. Das integrierte Festlager fixiert die Spindelwelle axial und nimmt Betriebskräfte auf. Häufig erfolgt der Einbau in Kombination mit einer passenden Loslager-Einheit des Typs EF an der gegenüberliegenden Seite. Die Labyrinthdichtung schützt das Innere vor Staub, Spänen und Schmutzpartikeln, während der Schmierstoff im Gehäuse verbleibt.
Im Inneren der Blockausführung arbeiten zwei Schrägkugellager des Typs 7000 in sogenannter DF-Anordnung, auch als X-Anordnung bekannt. Durch diese Anstellung der Kontaktlinien gegeneinander entsteht eine spielfreie Führung der Welle bei gleichmäßiger Lastverteilung. Die werksseitig eingestellte Vorspannung steigert die axiale Steifigkeit der Lagerung und vermindert Durchbiegungen unter Last. Zudem erlaubt die DF-Konfiguration einen gewissen Winkelausgleich bei minimalen Fluchtungsfehlern der Anschlusskonstruktion.
Die Baugruppe vereint ein Stahlgehäuse in Blockform mit zwei vorgespannten Schrägkugellagern der Baureihe 7000. Diese sind in DF-Anordnung montiert und nehmen kombinierte Axial- und Radialkräfte auf. Mit 10 mm Wellenbohrung, integrierter Labyrinthdichtung und werkseitiger Fettfüllung dient die Einheit als direkt einbaufertiges Festlager für Antriebsspindeln.
Die berührungsfreie Labyrinthdichtung bildet einen engen Dichtspalt zwischen den bewegten Bauteilen. Sie hindert Staub, Metallspäne oder Fremdkörper am Eindringen in die Laufbahnen der Schrägkugellager. Gleichzeitig hält das Labyrinth das werksseitig eingebrachte Schmierfett im Lagerinneren, ohne zusätzliche Reibungswärme zu erzeugen.
Bei der DF-Anordnung berühren sich die Lagerringe so, dass die Drucklinien zur Wellenachse hin zusammenlaufen. Diese Bauform nimmt axiale Belastungen aus beiden Richtungen spielfrei auf. Zudem reagiert ein DF-Lagerpaar toleranter auf geringfügige Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle als vergleichbare Anordnungen mit nach außen gerichteten Drucklinien.
Eine definierte Vorspannung eliminiert das interne Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Dadurch erhöht sich die Steifigkeit der gesamten Spindellagerung unter wechselnden Betriebskräften. Die spielfreie Führung sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung auf alle Kugeln, unterdrückt Schwingungen und verbessert die Führungseigenschaften der gelagerten Welle im Dauerbetrieb.
Im industriellen Anlagenbau wird diese Gehäuseeinheit meist auf der Antriebsseite einer Spindel als Festlager eingesetzt. Auf der gegenüberliegenden Seite kommt üblicherweise eine Loslager-Einheit der Serie EF zum Einsatz. Diese Paarung erlaubt den Ausgleich von temperaturbedingten Längenausdehnungen der Welle, während die Baugruppe EK10 die axiale Position sichert.
Nein, das Bauteil ist bereits ab Werk befettet. Ein zusätzliches Einbringen von Schmierstoff vor der Erstmontage ist nicht vorgesehen, da das Gehäuse bereits mit Schmierfett versehen ist. Die berührungsfreie Dichtung trägt dazu bei, dass dieser Schmierstoff über lange Intervalle an den Wälzkörpern verbleibt.
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