NKE
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Die Kurvenrolle NUKRE40 von NKE Steyr dient als vollrolliges Wälzlager mit Exzenterring, balligem Außenring und Labyrinthdichtung als einstellbare Führungseinheit für Führungsbahnen.
Die Kurvenrolle NUKRE40 ist eine einbaufertige Baueinheit von NKE Steyr mit einem massiven Rollenzapfen für mechanische Führungsaufgaben. Durch die Abmessungen von 22 mm Bohrung, 40 mm Außendurchmesser und 58 mm Breite nimmt das Bauteil hohe Radialkräfte auf. Das Lager ist vollrollig ausgeführt, kommt ohne Käfig aus und maximiert so die Anzahl der lastübertragenden Wälzkörper. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, deckt die Kurvenrolle Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ab.
Typische Einsatzbereiche für die Kurvenrolle NUKRE40 liegen in Kurvengetrieben, Führungsbahnen und Linearführungssystemen mit hohen Radiallasten. Der ballige Außenring gleicht geringe Fluchtungsfehler aus und reduziert Kantenspannungen bei Schräglauf gegen die Gegenlaufbahn. Durch den integrierten Exzenterring lässt sich das Lagerspiel oder die Vorspannung zur Führungsbahn gezielt justieren. Die vollrollige Ausführung eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auftreten.
Der verbaute Exzenterring erlaubt eine stufenlose Justierung gegenüber der Gegenlaufbahn, sodass sich Bauteiltoleranzen in Führungen direkt ausgleichen lassen. Zur axialen Fixierung dient der rollenseitige Innensechskant, mit dem der Bolzen beim Festziehen der beiliegenden Mutter gegen Verdrehen gesichert wird. Beidseitige Labyrinthdichtungen schützen das Lagerinnere berührungsarm vor Verunreinigungen und halten den Schmierstoff im System. Über den beiliegenden Schmiernippel ist eine Nachschmierung des Wälzlagers im Betrieb möglich.
Dieses Wälzlager besitzt einen Bohrungs- bzw. Zapfendurchmesser von 22 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm sowie eine Gesamtbreite von 58 mm. Dank dieser Dimensionen fügt sich das Bauteil passgenau in bestehende Führungsschienen und Kurvengetriebe ein. Der dickwandige Außenring unterstützt dabei eine formstabile Führung auf der Gegenbahn.
Der Exzenterring ermöglicht das Einstellen der radialen Position gegenüber der Gegenlaufbahn. Durch Drehen des Zapfens verändert sich der Achsabstand geringfügig, um Führungsspiel zu minimieren oder eine gleichmäßige Vorspannung mehrerer Rollen zu erreichen. Dies erleichtert die Ausrichtung in linearen Führungssystemen.
Die ballige Außenkontur mindert Kantenspannungen, falls es im Betrieb zu geringfügigen Verkippungen, Schräglauf oder Fluchtungsfehlern kommt. Die Last verteilt sich gleichmäßiger über die Kontaktzone zur Laufbahn. Das schont das Material der Gegenbahn bei Beanspruchung.
Vollrollige Kurvenrollen besitzen keinen Käfig, wodurch der vorhandene Lagerraum mit der maximal möglichen Anzahl an Wälzkörpern gefüllt ist. Diese dichte Anordnung steigert die radiale Tragfähigkeit gegenüber käfiggeführten Varianten. Vollrollige Lager eignen sich für hohe Belastungen bei moderaten Drehzahlen.
Die Montage erfolgt über den Gewindezapfen, der mit der beiliegenden Mutter im Trägerbauteil verschraubt wird. Ein Innensechskant am Rollenende erlaubt das Gegenhalten mit einem Sechskantschlüssel, um die Winkellage des Exzenters bei der Fixierung zu halten. Nach dem Anziehen sichert die Mutter das Bauteil axial.
Die Labyrinthdichtung schützt das Rolleninnere durch eng tolerierte Spalte vor dem Eindringen von festen Schmutzpartikeln. Da keine schleifenden Dichtlippen anliegen, entsteht keine zusätzliche Reibungswärme. Gleichzeitig hält die Dichtung das Schmierfett im Lagerbereich und unterstützt den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
NKE AUSTRIA GmbH
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