INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,85 € | 73,31 € |
| 30 | 7,72 € | 69,44 € |
Die Kurvenrolle KRV47 -X-PP-A-NMT von INA bietet als vollnadeliges Wälzlager mit 47 mm Außendurchmesser eine hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakter Bauform.
Die Kurvenrolle KRV47 -X-PP-A-NMT von INA fungiert als montagefertiges Bauteil für Führungsbahnen und Kurvengetriebe. Dieses Maschinenelement basiert auf einem massiven Rollenzapfen mit Befestigungsgewinde und besitzt eine zylindrische Mantelfläche am Außenring. Durch die vollnadelige Ausführung ohne Käfig nimmt das Lager besonders hohe Radialkräfte auf. Mit den Hauptabmessungen von 20 mm Zapfendurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 66 mm Gesamtbreite deckt das Wälzlager anspruchsvolle Aufgaben im industriellen Maschinenbau ab.
Diese Kurvenrolle eignet sich vor allem für Kurvengetriebe, Linearführungen und Führungsschienen, bei denen hohe Radiallasten auf ebene Gegenlaufbahnen wirken. Die zylindrische Mantelfläche verteilt den Anpressdruck gleichmäßig über die Berührungslinie, sofern Verkantungen konstruktiv vermieden werden. Der Einsatz empfiehlt sich bei Führungsbahnen mit hohen Linienlasten und translatorischen Führungsbewegungen.
Dank des Fertigungsmaterials 100Cr6 ist der Rollenkörper für zyklische Druckbeanspruchungen ausgelegt. Für Instandhalter und Konstrukteure bietet die Kombination aus Zapfenbefestigung und hoher Stützwirkung eine montagefreundliche Lösung bei intermittierenden Bewegungsabläufen.
Der vollnadelige Wälzkörpersatz verzichtet auf einen Käfig und nutzt den Bauraum für die maximale Rollenanzahl. Dadurch bewältigt das Wälzlager hohe statische und dynamische Radialkräfte, läuft jedoch bei geringeren Grenzdrehzahlen als käfiggeführte Ausführungen. Es eignet sich für schwer belastete Führungen mit moderaten Verfahrgeschwindigkeiten.
Die beidseitig integrierten Kunststoff-Axialgleitscheiben mit Dichtlippe tragen dazu bei, das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermindern und das Schmiermittel im Wälzraum zu halten. Eine Nachschmierung ist über den beiliegenden Schmiernippel und den Innensechskant am Rollenzapfen problemlos durchführbar. Das Lager arbeitet im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Wälzlager besitzt einen Außendurchmesser von 47 mm, einen Rollenzapfendurchmesser von 20 mm sowie eine Gesamtbreite von 66 mm. Durch diese standardisierten Abmessungen lässt sich das Element präzise in vorbereitete Aufnahmebohrungen montieren und bildet eine kompakte Einheit für kurven- oder schienenbasierte Bewegungsabläufe.
Das Bauteil verfügt über eine beidseitige Abdichtung aus Kunststoff-Axialgleitscheiben mit angeformten Dichtlippen. Dieses Dichtsystem schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen von festen Verunreinigungen. Gleichzeitig übernimmt die Axialgleitscheibe die gleitende Führung des Außenrings und verringert Reibungsverluste.
Das Kürzel X kennzeichnet eine zylindrische Mantelfläche des Außenrings im Gegensatz zur gewölbten Standardausführung. Eine zylindrische Lauffläche empfiehlt sich, wenn die Rolle auf exakt ausgerichteten, ebenen Bahnen abrollt, da sie die Kontaktkraft über eine breitere Linie verteilt und Punktbelastungen minimiert.
Für die Wartung liegen dem Produkt ein passender Schmiernippel und eine Sechskantmutter bei. Über den Innensechskant am Zapfenende lässt sich das Lager bei der Montage gegenhalten und über Schmierbohrungen im Zapfen mit Schmierstoff versorgen. Eine regelmäßige Nachschmierung unterstützt die Betriebsdauer unter industriellen Einsatzbedingungen.
Im Gegensatz zu käfiggeführten Kurvenrollen ist der Wälzkörperraum komplett mit Lagernadeln gefüllt. Diese Bauweise bietet eine maximale Kontaktfläche und somit eine hohe Tragfähigkeit gegen stoßartige oder schwere radiale Lasten. Bedingt durch den direkten Kontakt der Nadeln untereinander eignen sich vollnadelige Kurvenrollen für langsame bis mittlere Drehzahlen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die eingesetzten Kunststoff-Axialgleitscheiben behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und Schutzwirkung. Für Anwendungen außerhalb dieser Grenzen sind gesonderte Dichtungs- und Schmierstoffkonzepte erforderlich.
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