THK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 27,79 € | 527,86 € |
| 3 | 55,57 € | 500,08 € |
Das Kreuzrollenlager RA12008 CC0 von THK bietet hohe Führungsgenauigkeit bei Innenringrotation mit kompakten Maßen von 120x136x8 mm.
Kreuzrollenlager nehmen durch kreuzweise angeordnete Zylinderrollen radiale Lasten, Axialkräfte sowie Momentbelastungen gleichzeitig auf. Das Kreuzrollenlager RA12008 CC0 von THK kombiniert einen einteiligen Innenring mit einem zweiteiligen Außenring bei einer sehr geringen Bauhöhe von 8 mm. Aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, eignet sich diese vorgespannte Ausführung für platzsparende Konstruktionen, die eine hohe Steifigkeit und spielfreie Führung erfordern.
Die Konstruktion zielt auf Baugruppen ab, bei denen der Innenring rotiert und der Außenring fest im Gehäuse montiert bleibt. Durch die orthogonal angeordneten Rollenkörper erbringt die Einheit eine beachtliche Steifigkeit gegenüber Kippmomenten und kombinierten Kräften auf engstem Bauraum. Die Bauform eignet sich vor allem für kompakte Dreh- und Schwenklagerungen, bei denen ein verhältnismäßig großer Innendurchmesser von 120 mm bei extrem schmalem Querschnitt gefordert ist.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, benötigt die Baugruppe eine geeignete externe Abdichtung gegen Schmutz sowie eine geregelte Schmierstoffversorgung. Für den Betrieb gilt der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +80 Grad Celsius. Wegen des zweiteiligen Außenrings fixieren Gehäuseflansche die beiden Ringhälften axial, wodurch die werksseitig vorgesehene Vorspannung der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) wirksam wird. Eine plane axiale Anlage stellt sicher, dass die Wälzkörper gleichmäßig tragen.
Dieses Wälzlager weist eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 136 mm sowie eine schmale Breite von 8 mm auf. Durch den extrem dünnen Querschnitt ermöglicht das Bauteil kompakte Lagerungsanordnungen bei verhältnismäßig großem Wellendurchmesser, was vor allem bei gewichts- und bauraumkritischen Konstruktionen im Maschinenbau von Vorteil ist.
Die geteilte Konstruktion des Außenrings dient dem geordneten Einbringen der zylindrischen Wälzkörper bei der Fertigung. Nach dem Einlegen der Rollen wird der Außenring über Gehäusedeckel oder Spannflansche axial zusammengespannt. Dies erzeugt die definierte Vorspannung im Lagersystem und unterstützt die Führungssteifigkeit für die Innenringrotation.
Das Bauteil verfügt über keine integrierten Dichtscheiben, wodurch das Reibmoment gering bleibt und Schmierstoffe direkt an die Laufbahnen gelangen. Konstrukteure müssen in der Anschlusskonstruktion für eine geeignete äußere Abdichtung sorgen, damit weder Verunreinigungen eindringen noch Schmierfett oder Schmieröl austreten können.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne behält der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) seine mechanischen Eigenschaften. Bei der Auswahl des externen Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser ebenfalls für den geplanten Temperaturbereich Ihrer Anwendung freigegeben ist.
Das Lager ist nach der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Diese Normaltoleranz definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für industrielle Anwendungen. In Kombination mit der werksseitigen Vorspannung eignet sich das Lager für Vorrichtungen, die eine spielfreie Führung und definierte Drehgenauigkeit verlangen.
Bei dieser Variante dreht sich im Betrieb vorwiegend der einteilige Innenring, während der zweiteilige Außenring ortsfest im Gehäuse montiert wird. Die Laufbahngeometrie und das Wälzkörpersystem sind speziell darauf abgestimmt, sodass die Drehbewegung gleichmäßig verläuft und die Genauigkeit erhalten bleibt.
THK GmbH
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