OPTIBELT
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Der ummantelte Keilriemen B77 von Optibelt nach DIN 2215 überträgt Drehmomente im Profil 17 x 11 mm bei Temperaturen von -40 bis +80 °C.
Der ummantelte Keilriemen B77 ist ein klassischer Antriebsriemen nach DIN 2215 und dient der Kraftübertragung im industriellen Maschinenbau. Mit seinem Querschnitt von 17 x 11 mm und einem Flankenwinkel von 40 Grad bindet der Riemen kraftschlüssig in entsprechende Keilrillenscheiben ein. Die Ausführung von Optibelt-Keilriemen verfügt über eine schützende Gewebeummantelung, welche den inneren Aufbau vor Abrieb schützt. Anwender nutzen diese Bauform in standardisierten Riementrieben unterschiedlichster Aggregate.
Dieser klassische Keilriemen kommt vorrangig in industriellen Neben- und Hauptantrieben zum Einsatz, bei denen definierte Drehmomente über Reibschluss fließen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Antrieben mit genormtem Riementrieb nach DIN 2215. Dank seiner thermischen Beständigkeit von -40 bis +80 Grad eignet sich der Riemen auch für Umgebungen mit wechselnden Betriebstemperaturen. Die Gewebehülle mindert Verschleiß an den Flanken und unterstützt ein gleichmäßiges Einlaufen in die Riemenscheibe.
Prüfen Sie vor dem Austausch die Nutgeometrie der vorhandenen Riemenscheiben. Das klassische Profil 17 x 11 mm verlangt einen Flankenwinkel von 40 Grad, um eine gleichmäßige Kraftübertragung ohne Klemmen oder Durchrutschen zu erzielen. Beachten Sie zudem die Längenbeziehungen: Die Außenlänge errechnet sich aus der Richtlänge Ld plus 26 mm oder der Innenlänge Li plus 69 mm. Für mehrrillige Antriebe empfiehlt sich stets der satzweise Wechsel, um ungleiche Spannungen auf den Wellen zu vermeiden.
Das Profil B weist eine obere Riemenbreite von 17 mm sowie eine Riemenhöhe von 11 mm auf. Der Keilwinkel beträgt 40 Grad. Die Richtlänge entspricht der Außenlänge abzüglich 26 mm oder der Innenlänge zuzüglich 43 mm. Diese genormten Maße nach DIN 2215 bestimmen die Passgenauigkeit in der Riemenscheibe.
Der Keilriemen ist für Betriebstemperaturen von -40 bis +80 Grad ausgelegt. Dieser Bereich erlaubt den Einsatz in ungeheizten Außenanlagen ebenso wie in warmen Aggregateräumen. Ein Betrieb innerhalb dieser Grenzen bewahrt die Flexibilität des Riemenkörpers und beugt vorzeitiger Versprödung vor.
Die textile Gewebeummantelung umschließt den Kern des Riemens vollständig und schützt die Zugstränge vor Staub, Schmutz und mechanischem Abrieb. Sie sorgt für eine gleichmäßige Flankenreibung in der Riemenscheibe und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Umwelteinflüssen im laufenden Betrieb.
DIN 2215 legt die verbindlichen Querschnittsmaße, Winkel und Längenbezeichnungen für klassische Keilriemen fest. Die Norm definiert, dass der Riemen passgenau in genormte Keilrillenscheiben greift. Anwender können Riemen dieser Spezifikation herstellerübergreifend in standardisierten Industrieantrieben einsetzen.
Die Richtlänge ermitteln Sie anhand der Außen- oder Innenmaße des Riemens. Sie entspricht der Außenlänge La abzüglich 26 mm oder der Innenlänge Li zuzüglich 43 mm. Umgekehrt ergibt sich die Außenlänge durch Addition von 26 mm zur Richtlänge oder 69 mm zur Innenlänge.
Laufen mehrere Riemen parallel auf einer Scheibe, führt der Austausch einzelner Riemen zu unterschiedlicher Spannung. Gebrauchte Riemen sind bereits gelängt, wodurch der neue Riemen die Hauptlast tragen müsste. Ein gemeinsamer Austausch unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über alle Rillen.
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