OPTIBELT
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Klassischer ummantelter Keilriemen A74 von Optibelt-Keilriemen im Profil 13 x 8 mm nach DIN 2215 für reibschlüssige Industrieantriebe.
Der ummantelte Keilriemen A74 überträgt Drehmomente in klassischen Riementrieben des allgemeinen Maschinenbaus. Durch das genormte Profil nach DIN 2215 mit einer oberen Breite von 13 mm und einer Bauhöhe von 8 mm eignet sich dieser Treibriemen für standardisierte Keilrillenscheiben. Das textile Gewebe der Ummantelung schützt den innenliegenden Zugstrang vor äußeren Einflüssen wie Staub und Reibungsverschleiß. Zudem unterstützt die Gewebeauflage einen ruhigen Riemenlauf in der Keilrille.
Dieser Antriebsriemen kommt vor allem im klassischen Maschinen- und Anlagenbau bei Antrieben mit Keilrillenscheiben zum Einsatz. In Kombination mit passenden Keilriemenscheiben überträgt er Leistungen im Ein- oder Mehrriemenbetrieb. Mit seinem Flankenwinkel von 40 Grad verkeilt sich der Riemen unter Vorspannung formgenau in der Scheibennut. Dadurch baut der Antrieb hohe Reibungskräfte auf, ohne die Riemenscheibe am Rillengrund zu berühren.
Prüfen Sie vor dem Einbau den Querschnitt und die benötigte Riemenlänge. Die Richtlänge errechnet sich aus der Formel La - 20 oder Li + 30, während für die Außenlänge Ld + 20 oder Li + 50 gilt. Beachten Sie außerdem den zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +80 Grad, damit das Material elastisch bleibt. Korrekte Riemenvorspannung und saubere Flucht der Scheiben verhindern vorzeitigen Verschleiß.
Kennzeichnend ist die Fertigung nach DIN 2215 mit einem Querschnitt von 13 x 8 mm in Verbindung mit einer textilen Gewebeummantelung. Diese Ummantelung umschließt den Riemenkern vollständig und schützt vor Abrieb sowie Schmutzeinflüssen. Gleichzeitig begünstigt sie einen gleichmäßigen Kraftschluss an den Riemenflanken.
Das Profil A besitzt eine obere Riemenbreite von 13 mm sowie eine Riemenhöhe von 8 mm. Der Keilwinkel an den Flanken beträgt 40 Grad. Diese geometrischen Abmessungen passen exakt in genormte Keilrillenscheiben nach DIN 2215, sodass eine kraftschlüssige Drehmomentübertragung ohne Durchrutschen zustande kommt.
Die Längenberechnung folgt den Standardformeln für das Profil A. Die Richtlänge ergibt sich aus der Außenlänge abzüglich 20 mm oder der Innenlänge plus 30 mm. Für die Außenlänge rechnen Sie die Richtlänge plus 20 mm beziehungsweise die Innenlänge plus 50 mm. Vergleichen Sie diese Werte mit Ihrer Maschinenkonstruktion.
Der Riemen ist für Umgebungstemperaturen von -40 bis +80 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behält der Werkstoff seine Flexibilität und Zugfestigkeit. Treten dauerhaft höhere Temperaturen auf, altert das Material schneller, was zu Rissbildung an den Flanken oder Versprödung führen kann.
Entspannen Sie vor dem Auflegen den Achsabstand der Riemenscheiben, um den Riemen ohne Gewalt aufzulegen. Das Aufhebeln mit Werkzeugen kann den Zugstrang beschädigen. Spannen Sie den Riemen anschließend gemäß den Vorgaben Ihres Anlagenherstellers und richten Sie die Scheiben parallel aus, damit die Riemenflanken gleichmäßig tragen.
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