SWR
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Ummantelter Keilriemen B136 von SWR-Keilriemen im Profil 17 x 11 mm nach DIN 2215 für reibschlüssige Industrieantriebe.
Der ummantelte Keilriemen B136 ist ein klassischer Antriebsriemen nach DIN 2215 mit einem Querschnitt von 17 mm Breite und 11 mm Höhe. Durch das ummantelte Gewebe bietet der Riemen einen gleichmäßigen Reibschluss in den Keilrillen der Riemenscheiben. SWR-Keilriemen fertigt diese Ausführung mit einem Flankenwinkel von 40 Grad. Das Bauteil überträgt Drehmomente in mechanischen Antriebssträngen und eignet sich für Betriebstemperaturen von -40 bis +80 Grad Celsius.
Dieser Riemen überträgt Kräfte in klassischen Riementrieben des Maschinenbaus sowie in standardisierten industriellen Antriebssystemen. Das Profil 17 x 11 mm verkeilt sich unter Vorspannung in den Flanken der Riemenscheibe und erzeugt so die erforderliche Umfangskraft. Die textile Ummantelung schützt den inneren Zugstrang vor Schmutz und Reibungsverschleiß, wodurch der Riemen auch bei wechselnden Lasten einen gleichmäßigen Lauf im Antriebsstrang unterstützt.
Bei der Auslegung und Montage müssen Riemenscheibenprofil und Riemengeometrie exakt übereinstimmen. Die Rillengeometrie muss den Flankenwinkel von 40 Grad aufnehmen, damit der Riemen weder auf dem Rillengrund aufsitzt noch über die Scheibe hinaussteht. Beachten Sie bei der Längenbestimmung die Differenzen zwischen Richtlänge, Innenlänge und Außenlänge: Die Außenlänge errechnet sich aus der Richtlänge plus 26 mm oder der Innenlänge plus 69 mm.
Mit 17 mm oberer Breite und 11 mm Höhe bei einem Flankenwinkel von 40 Grad entspricht der Querschnitt dem klassischen Profil B nach DIN 2215. Für die Längenberechnung gilt die Außenlänge als Richtlänge plus 26 mm oder Innenlänge plus 69 mm.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -40 bis +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behält das ummantelte Material seine Flexibilität und Reibungseigenschaften. Bei dauerhaft höheren Temperaturen altert das Material schneller, während bei extremer Kälte unter -40 Grad Verhärtungen auftreten können.
Eine textile Gewebeummantelung umschließt den Riemenkörper vollständig. Dieses Gewebe schützt den innenliegenden Zugstrang vor Abrieb, Staub und äußeren Einflüssen. Gleichzeitig sorgt die Ummantelung für ein definiertes Reibungsverhalten auf den Flanken der Keilriemenscheibe und mindert den Schlupf beim Anlaufen des Antriebs.
Zur Bestimmung der Riemenlänge dienen standardisierte Umrechnungsformeln nach DIN 2215. Die Außenlänge La entspricht der Richtlänge Ld plus 26 mm oder der Innenlänge Li plus 69 mm. Die Richtlänge errechnet sich entsprechend aus der Außenlänge minus 26 mm oder der Innenlänge plus 43 mm.
Klassische Keilriemen nach DIN 2215 wie das Profil B besitzen ein breiteres Querschnittsprofil im Vergleich zu Schmalkeilriemen, die bei gleicher Breite eine größere Bauhöhe aufweisen. Das Profil 17 x 11 mm ist auf entsprechende Keilrillenscheiben für klassische Profile abgestimmt und darf nicht mit abweichenden Rillenformen kombiniert werden.
Die Vorspannung stellt den Reibschluss zwischen Riemenflanke und Scheibenflanke her. Eine zu geringe Spannung führt zu Riemenschlupf, übermäßiger Erwärmung und schnellem Verschleiß. Eine zu hohe Spannung belastet die Wellenlagerungen der angeschlossenen Aggregate unnötig stark. Die Riemenspannung sollte daher nach den Vorgaben des Scheiben- und Anlagenherstellers eingestellt werden.
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