OPTIBELT
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Klassischer ummantelter Keilriemen A72 von Optibelt nach DIN 2215 mit 13x8 mm Profil für industrielle mechanische Antriebssysteme.
Der ummantelte Keilriemen A72 ist ein klassischer Antriebsriemen nach DIN 2215 zur kraftschlüssigen Drehmomentübertragung. Das Bauteil verfügt über ein Profil mit 13 mm oberer Breite und 8 mm Höhe bei einem Flankenwinkel von 40 Grad. Die textile Gewebeummantelung schützt den innenliegenden Zugstrang vor Schmutzeinflüssen und Abrieb. Dadurch läuft der Riemen gleichmäßig in den Keilrillenscheiben von industriellen Maschinenantrieben und landwirtschaftlichen Aggregaten.
Dieser Keilriemen eignet sich für klassische Riementriebe im Maschinenbau sowie in Werkstatt- und Förderanlagen. Er überträgt Kräfte zwischen Elektromotoren, Pumpen, Kompressoren oder Lüftern bei genormten Keilriemenscheiben. Dank der temperaturfesten Gummimischung arbeitet der Riemen in Umgebungen von -40 bis +80 Grad. Instandhalter nutzen das Profil A/13 als passgenaues Ersatzteil für bestehende Industrieantriebe.
Bei der Auslegung und dem Austausch des Profils 13x8 nach DIN 2215 müssen Sie Innenlänge (Li), Richtlänge (Ld) und Außenlänge (La) sauber unterscheiden. Für diesen Riemen ergibt sich die Außenlänge aus Ld + 20 mm oder Li + 50 mm, während die Richtlänge über La - 20 mm oder Li + 30 mm berechnet wird. Prüfen Sie vor dem Einbau den Rillenwinkel sowie die Riemenspannung, um Schlupf und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Der klassische Keilriemen nach DIN 2215 besitzt ein Profil von 13 mm Breite und 8 mm Höhe. Seine textile Ummantelung schützt den Riemen vor äußeren Umwelteinflüssen und Verschleiß. Er überträgt Reibungskräfte über die geneigten Flanken mit einem Keilwinkel von 40 Grad direkt auf die Scheibe.
Das Modell ist für Umgebungstemperaturen von -40 bis +80 Grad ausgelegt. Dieser thermische Einsatzbereich erlaubt den Einsatz sowohl in ungeheizten Außenbereichen oder Kühlzonen als auch in geschlossenen Maschinenräumen. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen altern Elastomere schneller, weshalb eine ausreichende Belüftung des Antriebsgehäuses ratsam ist.
Die Richtlänge Ld lässt sich rechnerisch aus den Bezugsgrößen ableiten. Sie entspricht der Außenlänge La abzüglich 20 mm oder der Riemeninnenlänge Li zuzüglich 30 mm. Diese standardisierte Umrechnung nach Norm DIN 2215 dient dazu, dass der Riemen exakt im Wirkkreis der passenden Keilriemenscheiben geführt wird.
Die Maße 13 x 8 bezeichnen die obere Riemenbreite von 13 mm sowie die Bauhöhe von 8 mm. In der Normung entspricht diese Geometrie dem klassischen Profil A. Die Keilform sorgt bei richtiger Riemenspannung für einen hohen Reibschluss in der Scheibenrille, ohne dass der Riemenboden die Rille berührt.
Die Außenlänge La dieses Riemens errechnet sich aus der Richtlänge Ld plus 20 mm beziehungsweise aus der Innenlänge Li plus 50 mm. Anhand dieser Formel können Instandhalter und Konstrukteure die notwendigen Spannwege an Motorschlitten oder Spannrollen dimensionieren und den passenden Ersatzbedarf prüfen.
Der Flankenwinkel von 40 Grad definiert die Neigung der seitlichen Kontaktflächen des Keilriemens. Durch diesen Keileffekt verkeilt sich der Riemen unter Zug in den V-förmigen Rillen der Antriebsscheibe. Dadurch übertragen Keilriementriebe beträchtliche Drehmomente bei vergleichsweise moderater Achsbelastung auf die gelagerten Wellen.
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