SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,70 € | 146,38 € |
| 20 | 15,41 € | 138,67 € |
Das Kegelrollenlager T7FC070 /CL7C von SKF nimmt mit seinen Abmessungen von 70x140x39 mm hohe Radial- und einseitige Axialkräfte auf.
Das Kegelrollenlager T7FC070 /CL7C ist ein einreihiges Wälzlager in Standardanordnung für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch die kegelige Geometrie der Laufbahnen leitet dieses Lager kombinierte Belastungen gezielt ab. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf dem Innenring. Die Konstruktion ist für einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Sie erhalten ein komplettes Kegelrollenlager, bestehend aus Innenringbaugruppe und zugehörigem Außenring.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen gleichzeitig starke radiale Führungsanforderungen und axiale Schubkräfte auftreten. Da einreihige Bauformen Axiallasten nur in einer Richtung aufnehmen, kombinieren Konstrukteure das Lager meist mit einem spiegelbildlich angeordneten Gegenlager. Durch die Zerlegbarkeit montieren Instandhalter den Innenringsatz mit Rollenkranz und den separaten Außenring unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse.
Die Fertigung in einer speziellen Toleranzklasse wirkt sich unmittelbar auf Laufgenauigkeit und Passungsverhalten aus. Durch engere Toleranzvorgaben lässt sich das Lagerspiel beim Einbau sehr feinteilig justieren. Das Einstellen der erforderlichen Betriebsspiel- oder Vorspannungswerte gelingt dadurch wiederholgenau. Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält mechanischen Beanspruchungen stand und behält auch bei Betriebstemperaturen bis zu +120 Grad seine formgebenden Führungseigenschaften bei.
Die Maße betragen 70 mm Innendurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 39 mm Gesamtbreite über Innen- und Außenring. Diese Anschlussmaße sind vor dem Einbau an Welle und Gehäusebohrung abzugleichen.
Das Lager nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Die Neigung der Rollenlaufbahnen bestimmt die Kraftübertragung. Zur Aufnahme beidseitiger Axialkräfte ist der Einbau eines zweiten Lagers in Gegenanordnung erforderlich.
Die Angabe kennzeichnet eine spezielle Toleranzklasse, deren Maß- und Lauftoleranzen von den Standardwerten abweichen. Dies erleichtert das Einstellen von Vorspannung oder axialer Lagerluft im montierten System und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.
Die zulässige Betriebstemperatur reicht von -30 bis +120 Grad. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffstabilität von Ringen, Rollen und Stahlblechkäfig bestimmt. Bei der Auslegung ist ein Schmierstoff zu wählen, der innerhalb dieser thermischen Grenzen funktionsfähig bleibt.
Der Außenring lässt sich vollständig vom Innenring mit Rollensatz und Käfig abziehen, da die Bauform nicht selbsthaltend konstruiert ist. Diese Eigenschaft vereinfacht die getrennte Montage in Gehäuse und auf Wellen sowie die Inspektion während der Wartung.
Ohne werkseitig integrierte Dichtungen erfolgt die Schmierung über das umgebende Maschinensystem, etwa mittels Ölkreislauf oder gezielter Fettfüllung. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt das Innere vor Schmutz- und Feuchtigkeitseintritt.
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