SKF
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Das Kegelrollenlager 322/28 B von SKF nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten bei kompakten Abmessungen von 28x58x20,25 mm auf.
Das einreihige Kegelrollenlager 322/28 B führt Radial- und Axialkräfte in Wellenlagerungen. Als komplettes Kegelrollenlager in der Explorer-Ausführung von SKF Wälzlager ist diese Baueinheit für industrielle Dauerbelastungen ausgelegt. Durch die kegelige Form der Wälzkörper und Laufbahnen entsteht ein linienförmiger Kontakt, der Kräfte bei hoher Formsteifigkeit überträgt. Die Konstruktion besteht aus dem Innenring mit Rollensatz sowie dem zugehörigen Außenring.
Verwendung findet dieses einreihige Wälzlager in mechanischen Getrieben und Radlagerungen, bei denen gleichzeitig radiale Führungskräfte und einseitige axiale Schubkräfte wirken. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axiallasten nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau im Maschinenbau typischerweise paarweise in O- oder X-Anordnung. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt und deckt damit vielfältige thermische Einsatzfelder in Industrieanlagen ab.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält die Reibung im Betrieb gering. Gefertigt nach Normaltoleranz (Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1) eignet sich die Lagereinheit für standardisierte Passungssitze im Gehäuse und auf der Welle. Da Innen- und Außenring getrennt voneinander montiert werden können, vereinfacht sich der Einbau bei engen Platzverhältnissen. Das Einstellen der erforderlichen Lagerluft erfolgt beim Einbau über die axiale Anstellung der Gegenlagerung.
Mit einem Innendurchmesser von 28 mm, einem Außendurchmesser von 58 mm und einer Gesamtbreite von 20,25 mm benötigt das Lager einen definierten Bauraum. Diese Maße bestimmen den Sitz auf der Welle sowie im Lagergehäuse und entsprechen den Vorgaben der metrischen Normreihe.
Durch den Winkel der kegeligen Laufbahnen nimmt das einreihige Wälzlager gleichzeitig Radialkräfte und einseitige Axialkräfte auf. Zur Aufnahme beidseitiger Axiallasten dient die paarweise Montage mit einem zweiten, gegensinnig angestellten Kegelrollenlager auf derselben Welle.
Zwischen -30 und +120 Grad ist das Bauteil für den kontinuierlichen Einsatz ausgelegt. Dieser Temperaturbereich deckt übliche industrielle Einsatzbedingungen ab, sofern der jeweils genutzte Schmierstoff ebenfalls für diese thermischen Anforderungen spezifiziert ist.
Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die kegeligen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Die Konstruktion verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander und zeigt Beständigkeit gegenüber mechanischen Belastungen sowie gängigen Industrieschmierstoffen.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (entspricht PN nach DIN/ISO sowie ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit für Wälzlager. Die Norm legt verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit fest, passend für übliche Anforderungen des Maschinenbaus.
Das Lager besitzt keine werkseitig fest vorgegebene Lagerluft. Das gewünschte Betriebsspiel wird erst bei der Montage eingestellt, indem das Lager axial gegen ein zweites Gegenlager angestellt wird, beispielsweise mittels Passscheiben oder Wellenmuttern.
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