SKF
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Das einreihige Kegelrollenlager 32232 von SKF mit den Maßen 160x290x84 mm nimmt hohe kombinierte Radial- und Axialkräfte in Industrieanwendungen auf.
Das Kegelrollenlager 32232 von SKF ist ein zerlegbares, einreihiges Wälzlager in Standardausführung. Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm sowie einer Breite von 84 mm eignet sich dieses Lager für beanspruchte Wellenlagerungen. Die kegelig ausgeführten Laufbahnen leiten kombinierte Belastungen präzise in den Lagerkörper weiter. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und sorgt für einen ruhigen Lauf.
Dieses Kegelrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Maschinenwellen unter hohen radialen und einseitigen axialen Belastungen geführt werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich bei hoch belasteten Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau.
Da ein einreihiges Lager Axialkräfte lediglich in einer Richtung aufnimmt, montieren Anwender häufig ein zweites Kegelrollenlager spiegelbildlich als Gegenlager. Durch dieses Anstellen lässt sich eine spielfreie Führung realisieren, die wechselnden Beanspruchungen standhält.
Der verbaute Stahlblechkäfig hält die einzelnen Rollen auf korrektem Abstand und bietet mechanische Stabilität bei Temperaturen von -30 bis +120 Grad.
Gefertigt nach der Toleranzklasse P0 (entspricht PN sowie ABEC 1), entspricht das Lager den üblichen Normtoleranzen für den Maschinenbau. Für Konstrukteure und Instandhalter vereinfacht sich der Einbau erheblich: Da Innenring mit Rollenkranz und der Außenring getrennt montierbar sind, gelingt die schrittweise Passungsmontage auch bei großen Gehäusen zügig.
Das Kegelrollenlager 32232 verfügt über eine Bohrung von 160 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm und eine Breite von 84 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz für schwere Maschinenbauanwendungen.
Durch die Schrägstellung der Laufbahnen nimmt das einreihige Lager hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Wirkrichtung auf. Für wechselnde Axiallasten kombinieren Konstrukteure zwei Lager paarweise gegeneinander in X- oder O-Anordnung, um eine beidseitige axiale Wellenführung zu erreichen.
Die Kennzeichnung P0, normativ gleichbedeutend mit PN oder ABEC 1, beschreibt die Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit. Bauteile dieser Klasse genügen den typischen Präzisionsanforderungen im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau und erfordern keine Sonderpassungen.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses Rahmens behalten die Lagerringe sowie der Stahlblechkäfig ihre Maßstabilität. Der tatsächliche Grenzwert im Dauerbetrieb hängt zusätzlich vom gewählten Schmierfett oder Schmieröl ab.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring mit Rollensatz und Käfig lässt sich unabhängig vom Außenring auf die Welle oder in das Gehäuse einpassen. Dies erleichtert die Montage bei großen Bauteilen sowie die exakte Einstellung des Lagerspiels.
Der Stahlblechkäfig führt die kegeligen Rollen präzise entlang der Laufbahn und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper. Er zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und hält den zulässigen Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad stand.
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