NKE
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Das Kegelrollenlager 32238 von NKE Steyr bietet mit 190x340x97 mm eine hochbelastbare Lösung zur Aufnahme kombinierter Radial- und Axialkräfte im Maschinenbau.
Das Kegelrollenlager 32238 von NKE Steyr ist als einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle industrielle Einsatzbedingungen konzipiert. Durch die kegelige Geometrie der Laufbahnen und Rollen nimmt dieses komplette Kegelrollenlager gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Breite von 97 mm eignet sich das Lager für Konstruktionen, in denen steife und führungsgenaue Wellenlagerungen verlangt werden.
Dieses einreihige Kegelrollenlager nimmt gleichzeitig hohe Radiallasten und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte nur in einer Richtung abstützen kann, erfolgt der Einbau in der Praxis üblicherweise paarweise mit einem gegengestellten zweiten Lager. Diese Anordnung ermöglicht eine spielfreie oder gezielt vorgespannte Wellenführung. Die offene Bauform erleichtert die getrennte Montage von Innenring samt Rollensatz und dem separaten Außenring im Gehäuse, setzt jedoch eine geeignete Gehäuseabdichtung und gezielte Schmierstoffversorgung voraus.
Das Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Kegelrollen führt und für den Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt ist. Ausgeführt in der Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1), erfüllt diese Standardausführung die üblichen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus. Bei der Konstruktion ist auf eine fachgerechte Einstellung des axialen Lagerspiels während des Einbaus zu achten. Die tatsächliche Betriebstemperatur und die Auswahl des Schmierstoffs müssen auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Gesamtbreite von 97 mm entspricht das Lager den standardisierten Industrieabmessungen. Diese Maße erlauben die passgenaue Integration in entsprechende Gehäuse- und Wellenkonstruktionen.
Durch die Schrägstellung der Wälzkörper nimmt das Lager hohe Radialkräfte und gleichzeitig einseitig wirkende Axialkräfte auf. Zur Führung von Wellen in beide Axialrichtungen montieren Anwender in der Regel zwei einreihige Kegelrollenlager gegeneinander, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.
Kegelrollenlager sind konstruktiv nicht selbsthaltend. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Stahlblechkäfig eine montierbare Einheit, während der Außenring separat abziehbar ist. Dieser Aufbau erleichtert die Montage sowie die Demontage bei Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Lagerstelle.
Die Bezeichnung P0 bzw. PN steht für die metrische Normaltoleranz, die im US-amerikanischen Raum mit ABEC 1 vergleichbar ist. Sie definiert zulässige Maß- und Lauffehlertoleranzen und stellt den bewährten Standard für allgemeine Industrieanwendungen dar, die keine gesteigerte Präzisionsklasse erfordern.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne bleiben Ringe, Rollen und der Stahlblechkäfig formstabil. Der tatsächlich nutzbare Temperaturbereich der Lagerstelle hängt zusätzlich von der Eignung des eingesetzten Schmieröls oder Schmierfetts ab.
Als offene Ausführung besitzt dieses Lager keine integrierten Dichtungen. Die Schmierung erfolgt über die umgebende Konstruktion. Zum Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit ist eine bauseitige Gehäusedichtung, beispielsweise durch Radial-Wellendichtringe, an der Lagerstelle vorzusehen.
NKE AUSTRIA GmbH
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