SKF
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Kegelrollenl. Innenteil 537 /Q von SKF bietet mit 50,8 mm Bohrung und 36,957 mm Breite eine solide Basis für kombinierte Radial- und Axiallasten.
Das Kegelrollenl. Innenteil 537 /Q von SKF bildet die innere Funktionseinheit eines zerlegbaren Kegelrollenlagers. Zusammen mit dem passenden Außenring nimmt dieser Rollensatz hohe Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit hohen Anforderungen an Steifigkeit und Tragfähigkeit. Die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert Einbau und Wartung erheblich.
Dieses Bauteil kommt vor allem dort zum Einsatz, wo präzise Wellenführungen unter kombinierter Belastung erforderlich sind. Da Kegelrollenlager konstruktionsbedingt Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, wird die Baugruppe üblicherweise gegen ein zweites Lager gegenseitig angestellt. Typische Einsatzbereiche umfassen Wellen- und Achslagerungen mit definierten Axial- und Radialkräften. Die Kegelgeometrie sorgt dabei für eine gleichmäßige Lastverteilung entlang der Wälzkörperlaufbahn.
Bei der Auslegung müssen die Anschlussmaße der Welle exakt zur Bohrung von 50,8 mm sowie zur Bauteilbreite von 36,957 mm passen. Da das Innenteil als separate Baugruppe ohne Außenring verbaut wird, ist die Kombination mit einem exakt abgestimmten Außenring der passenden Baureihe erforderlich. Beim Einbau stellen Sie das Betriebsspiel oder die Vorspannung über das Gegenlager präzise ein, um einen geräuscharmen und verschleißarmen Lauf zu erreichen.
Ein Innenteil besteht aus dem Innenring und dem darauf geführten Rollenkranz mit Kegelrollen. Durch diese Bauform lässt sich das Lager separat montieren. Zusammen mit einem abgestimmten Außenring bildet es ein vollwertiges Kegelrollenlager zur Aufnahme kombinierter Belastungen aus radialen und axialen Kräften.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 50,8 mm auf. Die axiale Breite dieses Innenteils beträgt 36,957 mm. Diese zölligen Grundabmessungen sind entscheidend für den passgenauen Sitz auf der zu lagernden Welle und den korrekten axialen Bauraum.
Ein einzelnes Kegelrollenlager kann Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung aufnehmen. Um Wellen beidseitig axial zu führen und die radialen Betriebskräfte aufzunehmen, werden zwei Lager gegeneinander angestellt. Dies erfolgt typischerweise in O- oder X-Anordnung über entsprechende Einstellelemente am Gehäuse oder auf der Welle.
Da das Bauteil offen ausgeführt ist, bestimmen die Umgebungsbedingungen und Drehzahlen der Anlage das Schmiermedium. Sie können Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. Eine gezielte Schmierstoffzufuhr an den Führungsborden des Innenrings verringert Reibung und Wärmeentwicklung während des Betriebs.
Das Betriebsspiel wird bei Kegelrollenlagern erst bei der Montage durch das Anstellen gegen das Gegenlager justiert. Eine sorgfältige Einstellung verhindert übermäßige Vorspannung oder zu großes Lagerspiel. Beides wirkt sich direkt auf die Lastverteilung, die Temperaturentwicklung und die Lebensdauer der gesamten Lagerung aus.
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