FAG
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Das einreihige Kegelrollenlager T4DB170 von FAG nimmt mit den Maßen 170x230x30 mm hohe Radial- und Axialkräfte im Maschinenbau auf.
Das Kegelrollenlager T4DB170 von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Rollenlager in Standardausführung. Mit einer Bohrung von 170 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm und einer Breite von 30 mm nimmt dieses Wälzlager gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Die kegeligen Laufbahnen und Rollen leiten kombinierte Belastungen gezielt ab. Es bietet eine maßhaltige Lagerung für industrielle Baugruppen, bei denen mechanische Steifigkeit und definierte Kraftübertragung im Vordergrund stehen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Kegelrollenlager T4DB170 vor allem in Industriegetrieben, Antriebssträngen sowie bei Wellenlagerungen mit hohen Radial- und Axialkräften. Da das einreihige Lager Axiallasten nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau üblicherweise spiegelbildlich gepaart mit einem zweiten Wälzlager in X- oder O-Anordnung. Diese Konfiguration stabilisiert Wellenführungen gegen Kippmomente. Durch die zerlegbare Bauweise lassen sich Innenring samt Rollenkranz und Außenring getrennt voneinander montieren, was die Handhabung bei Montage und Wartung erleichtert.
Dieses Modell verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Rollen führt und den Schmierstofffluss begünstigt. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert Standard-Rundlaufgenauigkeiten für den Maschinen- und Anlagenbau. Zudem deckt der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad gängige Betriebsbedingungen in Industrieumgebungen ab. Vor dem Einbau sind die Gehäusemaße sowie das Lagerspiel zu prüfen, da die axiale Lagerluft bei Kegelrollenlagern erst während der Montage über das Anstellen eingestellt wird.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Breite von 30 mm. Diese Dimensionen definieren ein relativ schmal bauendes, einreihiges Kegelrollenlager für Wellen im Großmaschinenbereich. Bei Ersatzbedarf sollten Sie Bohrungsdurchmesser, Außenring und Gesamtbreite direkt an der Einbaustelle abgleichen.
Aufgrund der kegelig ausgeführten Rollen und Laufbahnen überträgt das Wälzlager gleichzeitig radiale und axiale Kräfte. Ein einzelnes Kegelrollenlager stützt Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung ab. Für eine beidseitige axiale Führung ist daher eine paarweise Anordnung mit einem Gegenlager erforderlich.
Ja, dieses einreihige Rollenlager ist nicht selbsthaltend ausgeführt. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Stahlblechkäfig eine Baueinheit, während sich der Außenring getrennt abziehen lässt. Diese Bauart erleichtert die Montage in tiefen Gehäusen, da beide Komponenten nacheinander auf Welle und Gehäusebohrung gefügt werden können.
Die Angabe P0 oder PN kennzeichnet die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager, international vergleichbar mit ABEC 1. Sie legt die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen fest. Diese Standardgenauigkeit genügt den Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Ringe und der Stahlblechkäfig sind für den Einsatz in diesem Rahmen ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze bleibt jedoch die thermische Belastbarkeit des verwendeten Schmierfetts oder Öls.
Der Stahlblechkäfig hält die kegeligen Rollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert Reibung und Wärmeentwicklung im Betrieb. Gleichzeitig sorgt die offene Käfiggeometrie für eine ungehinderte Zirkulation von Schmieröl oder Lagerfett innerhalb des Lagers.
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