FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,59 € | 239,26 € |
| 5 | 25,19 € | 226,66 € |
Das einreihige Kegelrollenlager 32222 von FAG mit den Maßen 110x200x56 mm nimmt hohe radiale und einseitig axiale Belastungen im Maschinenbau auf.
Das Kegelrollenlager 32222 von FAG ist ein zerlegbares Rollenlager in Standardausführung für hohe mechanische Beanspruchungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 56 mm führt dieses Wälzlager kombinierte Belastungen präzise. Durch den Linienkontakt der kegelförmigen Rollen nimmt das einreihige Lager hohe Kräfte auf. Innenring samt Rollensatz und Außenring lassen sich getrennt montieren, was die Handhabung bei der Montage erleichtert.
Kegelrollenlager dieser Bauart werden vor allem dort montiert, wo hohe Radialkräfte mit Axialkräften in einer Richtung zusammentreffen. Häufige Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau sowie bei schweren Wellenlagerungen. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt in nur einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau in der Regel paarweise in X- oder O-Anordnung mit einem spiegelbildlich angestellten Gegenlager. Dieses Vorgehen ermöglicht die genaue Einstellung des erforderlichen Lagerspiels direkt beim Zusammenbau.
Beim Kegelrollenlager 32222 führt ein robuster Stahlblechkäfig die Rollenkörper gleichmäßig auf ihren Laufbahnen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius, wodurch sich das Bauteil für wechselnde thermische Bedingungen eignet. Ausgeführt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 passt das Lager präzise in Standard-Lagersitze. Als offenes Wälzlager ausgelegt, benötigt die Lagerstelle eine geeignete Schmiermittelversorgung sowie eine externe Gehäuseabdichtung.
Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 56 mm besitzt das Kegelrollenlager genormte Maße. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen passgenauen Einbau in industrielle Baugruppen. Vor dem Aufziehen empfiehlt sich die Überprüfung der Passflächen an Welle und Gehäuse.
Einreihige Kegelrollenlager können axiale Belastungen konstruktionsbedingt nur in einer Richtung führen. Durch die paarweise Anstellung gegen ein zweites Lager in O- oder X-Konfiguration lassen sich beidseitige Axialkräfte aufnehmen. Gleichzeitig lässt sich so das notwendige Betriebsspiel bei der Endmontage über Einstellscheiben oder Wellenmuttern gezielt justieren.
Zwischen -30 und +120 Grad Celsius bleiben die Formstabilität der Wälzkörper sowie die Funktion des Stahlblechkäfigs voll erhalten. Der zulässige Betriebstemperaturbereich deckt viele industrielle Einsatzbedingungen ab. Das eingesetzte Schmierfett oder Schmieröl sollte passend zu den im laufenden Betrieb auftretenden Temperaturen gewählt werden.
Diese Einstufung entspricht der herkömmlichen Normaltoleranz für Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Innen- und Außenringe. Für die Mehrheit aller klassischen Antriebslösungen und Standardmaschinen bietet diese Toleranzklasse eine vollkommen ausreichende Rundlaufpräzision und Passgenauigkeit.
Der Stahlblechkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Er hält die Kegelrollen auf gleichmäßigem Abstand und reduziert Reibungseffekte zwischen den Wälzkörpern. Zudem zeigt sich das Material unempfindlich gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierstoffen sowie thermischen Schwankungen im zulässigen Arbeitsbereich.
Der Außenring lässt sich vollständig vom Innenring mit dem gehaltenen Rollenkranz trennen. Diese zerlegbare Bauart vereinfacht die getrennte Montage in Gehäuse und auf die Welle. Das Aufpressen erfolgt somit ohne unzulässige Krafteinleitung über die Wälzkörper, was Beschädigungen der Laufbahnen vermeidet.
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