FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 8,47 € | 160,94 € |
| 5 | 16,94 € | 152,47 € |
Das Kegelrollenlager 32221 von FAG mit den Maßen 105x190x53 mm nimmt hohe Radial- und einseitige Axialkräfte in Industrieantrieben auf.
Das Kegelrollenlager 32221 ist ein einreihiges Wälzlager in Standardausführung für schwere mechanische Belastungen. Als komplettes Kegelrollenlager besteht es aus Innenring samt Rollensatz und dem zugehörigen Außenring. Da die verlängerten Kontaktlinien der kegeligen Wälzkörper auf der Rotationsachse zusammenlaufen, führt dieses Lager kombinierte Kräfte ohne Zwangsspannungen. Der Hersteller FAG fertigt dieses Bauteil in der Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1), was einen maßhaltigen Sitz auf Wellen und in Gehäusen ermöglicht.
Typische Einsatzbereiche dieses Lagers liegen im Industriegetriebebau sowie bei Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen. Einreihige Kegelrollenlager nehmen hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus genau einer Richtung auf. In der Praxis erfolgt der Einbau meist paarweise mit einem spiegelbildlich angestellten zweiten Lager zur axialen Gegenführung. Durch die getrennte Montierbarkeit von Außen- und Innenringbaugruppe lässt sich das Lager an 105-mm-Wellen gut montieren.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die kegeligen Rollen auf Abstand und hält sie auf der Innenringlaufbahn. Das Wälzlager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ab und eignet sich für übliche industrielle Umgebungen. Da die Konstruktion offen gehalten ist, gelangen Schmierfette oder Schmieröle direkt an die Laufflächen. Eine abgestimmte externe Gehäuseabdichtung verhindert dabei den Schmierstoffverlust im laufenden Betrieb.
Mit einer Bohrung von 105 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 53 mm entspricht das Lager genormten Hauptabmessungen. Diese Kenndaten bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung für Industrieanwendungen.
Die Ausführung als komplettes Kegelrollenlager umfasst den Innenring samt Rollensatz im Stahlblechkäfig sowie den zugehörigen separaten Außenring. Diese getrennte Bauart ermöglicht es, beide Lagerelemente bei der Montage nacheinander auf Welle und Gehäuse aufzupressen.
Aufgrund der kegelig angeordneten Laufbahnen nimmt diese Bauform gleichzeitig Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Zur Aufnahme wechselnder oder beidseitiger Axialbelastungen werden in Konstruktionen zwei einreihige Kegelrollenlager gegeneinander angestellt, üblicherweise in O- oder X-Anordnung.
P0 beziehungsweise PN bezeichnet die Normaltoleranz nach ISO- und DIN-Normen, vergleichbar mit ABEC 1 nach US-Standard. Sie gibt zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen vor und genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten Lagerringe und Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für den Dauerbetrieb ist die Auswahl eines Schmierstoffs erforderlich, der für dieses Temperaturfenster ausgelegt ist.
Das Wälzlager ist standardmäßig ohne integrierte Dichtungen offen gebaut. Um das Austreten von Schmierfett oder Schmieröl zu verhindern und Schmutz fernzuhalten, muss das umgebende Maschinengehäuse mit externen Wellendichtringen oder Labyrinthen abgedichtet werden.
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