KOYO
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Das Kegelrollenlager HC30302 JR von JTEKT-KOYO mit den Maßen 15x42x14,25 mm bietet verstärkte Tragfähigkeit für kombinierte radiale und axiale Belastungen.
Das einreihige Kegelrollenlager HC30302 JR von JTEKT-KOYO nimmt gleichzeitig radiale Kräfte sowie axiale Belastungen aus einer Richtung auf. Durch die kegelig angeordneten Wälzkörper rollen die Flächen gleichmäßig ab, was Reibung und Verschleiß im Betrieb reduziert. Gefertigt aus einsatzgehärtetem Stahl und ausgerüstet mit einem robusten Stahlblechkäfig, ist dieses komplette Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert. Die Ausführung mit verstärkter Kapazität sorgt für verlässliche Kraftübertragung bei kompakten Einbaumaßen.
Dieses Lager kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo kombinierte Belastungen auf rotierende Wellen wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit kombinierten Beanspruchungen im allgemeinen Maschinenbau. Da ein einreihiges Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnimmt, wird es meist paarweise spiegelbildlich mit einem Gegenlager verbaut. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ermöglicht den verlässlichen Betrieb unter wechselnden thermischen Umgebungsbedingungen im industriellen Einsatz.
Der einsatzgehärtete Stahl verleiht dem Kegelrollenlager eine widerstandsfähige Randschicht gegen Stoßbelastungen bei gleichzeitig zähem Kern. In Verbindung mit der Ausführung für verstärkte Kapazität bewältigt das Bauteil gesteigerte Belastungen bei unveränderten Hauptabmessungen von 15 mm Bohrung, 42 mm Außendurchmesser und 14,25 mm Breite. Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich die Standardausführung maßhaltig in genormte Gehäusesitze ein. Innenring samt Rollensatz und der Außenring lassen sich für den Einbau getrennt handhaben.
Die Abmessungen betragen 15 mm Bohrungsdurchmesser, 42 mm Außendurchmesser sowie 14,25 mm Gesamtbreite. Diese metrischen Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe und ermöglichen einen passgenauen Austausch in bestehenden Baugruppen. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Anschlussmaße an Welle und Gehäusebohrung.
Einreihige Kegelrollenlager übertragen kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften. Konstruktionsbedingt stützen die kegeligen Rollen axiale Kräfte jedoch nur in einer Richtung ab. Für eine beidseitige Führung der Welle montieren Konstrukteure üblicherweise ein zweites Lager in spiegelbildlicher Anordnung, um das Lagerspiel gezielt gegeneinander einzustellen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Formstabilität des einsatzgehärteten Stahls und die Festigkeit des Stahlblechkäfigs erhalten. Bei der Inbetriebnahme ist ein Schmierstoff zu wählen, der für das jeweilige Temperaturfenster und die geforderten Drehzahlen der Anlage freigegeben ist.
Die Angabe kennzeichnet die normale Standardtoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Industriewälzlagern. Die Einstufung nach P0, PN oder ABEC 1 definiert zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Sie genügt den Anforderungen der meisten Standardanwendungen im Maschinenbau und unterstützt die Austauschbarkeit des Wälzlagers.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Kegelrollen präzise auf der Laufbahn des Innenrings und hält sie auf gleichmäßigem Abstand. Dies verhindert den direkten Kontakt zwischen den Wälzkörpern und verringert Reibung sowie Wärmeentwicklung. Der Werkstoff Stahlblech widersteht mechanischen Schwingungen und deckt den gesamten Temperaturbereich des Lagers ab.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut, wodurch sich Innenring samt Rollenkranz separat vom Außenring verbauen lässt. Diese Teilbarkeit erleichtert das Einpressen der Ringe in Gehäuse oder auf Wellen deutlich. Das eigentliche Betriebsspiel oder eine gewünschte Vorspannung stellen Anwender erst bei der finalen Montage beider Lagerpartner ein.