KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,30 € | 24,63 € |
| 35 | 2,59 € | 23,34 € |
Kegelrollenlager HC30307 DJR von JTEKT-KOYO (35x80x21 mm) für kombinierte Lasten und präzise Wellenführungen im industriellen Maschinenbau.
Das Kegelrollenlager HC30307 DJR von JTEKT-KOYO nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 21 mm eignet sich dieses Wälzlager für kompakte Bauräume im Maschinen- und Anlagenbau. Der Linienkontakt der kegelförmigen Wälzkörper zwischen den Ringen sorgt für eine hohe Steifigkeit und unterstützt eine formstabile Führung der Welle unter Betriebsbelastung.
Das Kegelrollenlager überträgt radiale Belastungen in Kombination mit axialen Kräften aus einer Richtung. Die kegelige Geometrie von Innenring, Außenring und Rollen bewirkt, dass sich die Wirkungslinien auf der Drehachse treffen, was ein gleichmäßiges Abrollen begünstigt. Für eine beidseitige axiale Führung wird das Lager der Standardausführung im Gehäuse üblicherweise gegen ein zweites Kegelrollenlager angestellt.
Für den Betrieb ist das Lager HC30307 DJR in einem thermischen Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Da die Bauteile nicht selbsthaltend zusammenhängen, lassen sich Außenring und Innenring samt Rollenkranz getrennt auf Welle und Gehäusebohrung aufziehen. Das exakte Einstellen des Lagerspiels oder einer gewünschten Vorspannung geschieht bei der Endmontage über Einstellscheiben oder Gewinderinge in O- oder X-Anordnung.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Gesamtbreite von 21 mm. Diese metrischen Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Prüfen Sie diese Abmessungen vor dem Einbau anhand Ihrer Konstruktionszeichnung.
Aufgrund der geneigten Laufbahnen überträgt das Lager gleichzeitig radiale Kräfte und einseitige axiale Führungskräfte. Die verlängerten Wirklinien der kegelförmigen Rollen schneiden sich auf der Drehachse, wodurch die Rollen ohne störenden Schlupf abrollen. Für beidseitige Axialbelastungen ist immer ein Gegenlager erforderlich.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Ringe und Wälzkörper ihre Formstabilität im Dauerbetrieb. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass das gewählte Schmiermittel für denselben thermischen Arbeitsbereich freigegeben ist.
Kegelrollenlager sind zerlegbare Wälzlager ohne feste Selbsthaltung zwischen Außenring und Rollensatz. Sie pressen den Außenring separat in die Gehäusebohrung ein und schieben den Innenring mit dem Rollenkranz auf die Welle. Das vereinfacht Montageabläufe und erleichtert spätere Wartungsarbeiten in beengten Bauräumen.
Ein einzelnes Kegelrollenlager benötigt stets ein gegenüberliegendes Gegenlager, um die axiale Gegenkraft aufzunehmen. Die Lagerung wird entweder in O-Anordnung oder in X-Anordnung montiert und über Einstellscheiben, Wellenmuttern oder Gehäusedeckel auf das gewünschte Betriebsspiel oder eine definierte Vorspannung justiert.
Die Kennzeichnung als Standardausführung steht für eine bewährte, symmetrische Geometrie ohne Sonderabmessungen bei Borden oder Ringen. Konstrukteure und Instandhalter können das Lager somit direkt in standardisierte Bauräume nach Zeichnungsvorgabe einsetzen, ohne Anpassungen an Wellensitzen oder Deckeln vornehmen zu müssen.