NACHI
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Das Kegelrollenlager 32308 J von NACHI mit den Maßen 40x90x35,25 mm nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitige Axialkräfte im industriellen Einsatz auf.
Das einreihige Kegelrollenlager 32308 J von NACHI zeichnet sich durch die Aufnahme kombinierter Belastungen aus. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 35,25 mm entspricht das komplette Wälzlager der Standardausführung. Kegelförmige Rollen wälzen auf den geneigten Laufbahnen ab und übertragen Lasten linear. Das offene Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt.
Konstrukteure setzen dieses Lager überall dort ein, wo hohe radiale Kräfte mit gleichzeitig einseitig wirkenden Axialkräften zusammentreffen. Typische Einsatzgebiete finden sich in Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus mit kombinierten Belastungen. Weil einreihige Kegelrollenlager Axiallasten nur in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt die Montage meist paarweise gegenüberliegend zu einem zweiten Lager. Diese spiegelbildliche Anordnung stützt wechselnde Axialkräfte im System ab.
Kegelrollenlager sind konstruktiv nicht selbsthaltend. Der Innenring mit dem Rollenkranz lässt sich getrennt vom Außenring montieren, was den Einbau in Gehäuse und auf Wellen erleichtert. Da das Produkt in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 gefertigt ist, deckt es die regulären Maßanforderungen industrieller Anwendungen ab. Achten Sie bei der Montage auf die korrekte Einstellung des Axialspiels gegen das Gegenlager sowie auf eine externe Abdichtung der Lagerstelle.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Gesamtbreite von 35,25 mm. Diese Maße gelten für den kompletten Lagersatz aus Innenring, Rollenkranz und Außenring. Prüfen Sie vor der Installation die Passungsmaße von Welle und Gehäuse auf Übereinstimmung mit diesen Werten.
Aufgrund der kegelig geneigten Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung gleichzeitig auf. Die Lastübertragung erfolgt über Linienkontakt an den Rollen. Treten im Betrieb wechselnde axiale Belastungen auf, müssen zwei Kegelrollenlager spiegelbildlich zueinander in O- oder X-Anordnung montiert werden.
Die Einstufung P0 beschreibt die genormte Standardtoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit, vergleichbar mit der US-Bezeichnung ABEC 1. Bauteile dieser Klasse erfüllen die üblichen technischen Anforderungen des Maschinenbaus und eignen sich für Standardanwendungen mit normalen Drehzahlen und Führungsansprüchen.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die kegeligen Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert deren gegenseitige Reibung. Das Bauteil zeichnet sich durch Formstabilität und mechanische Festigkeit aus. Es ist auf den gesamten thermischen Einsatzbereich des Lagers von -30 bis +120 Grad abgestimmt.
Der Außenring ist bordlos ausgeführt und lässt sich vollständig vom Innenring mit Rollensatz trennen. Diese zerlegbare Bauart gestattet es, Ringe separat auf der Welle oder im Gehäuse einzupressen. Das vereinfacht Arbeitsabläufe in der Montage und erleichtert die Inspektion bei Wartungsarbeiten.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen erfolgt die Schmierung über Schmierfett oder Schmieröl aus dem Gehäusesystem. Wählen Sie das Schmiermittel passend zu Umgebungstemperatur und Drehzahl. Eine fachgerechte externe Abdichtung des Gehäuses schützt das Lager vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust.
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