KOYO
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Das Kegelrollenlager 30228 R von JTEKT-KOYO mit 140x250x45,75 mm nimmt hohe kombinierte Lasten auf und bietet verstärkte Kapazität für Industrieanwendungen.
Das Kegelrollenlager 30228 R von JTEKT-KOYO ist ein zerlegbares, einreihiges Rollenlager mit verstärkter Kapazität für anspruchsvolle Beanspruchungen im Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 140 mm, 250 mm Außendurchmesser und 45,75 mm Breite nimmt dieses Wälzlager gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt die Standardausführung Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ab.
Kegelrollenlager dieser Bauform nehmen gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Wirkrichtung auf. Durch die kegelige Geometrie schneiden sich die Kontaktlinien der Rollen auf der Drehachse, was Reibung im Betrieb verringert. Typischerweise erfolgt der Einbau paarweise in X- oder O-Anordnung zur beidseitigen Führung. Die Ausführung mit verstärkter Kapazität bietet zusätzliche Belastungsreserven bei ansteigenden Drehmomenten.
Da Innenring mit Rollenkranz und Außenring trennbar sind, erfolgt der Einbau beider Bauteile unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse. Monteure stellen das erforderliche Betriebsspiel oder eine gezielte Vorspannung über das jeweilige Gegenlager ein. Vorgeschriebene Anschlussflächen gemäß Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) sichern den passgenauen Sitz. Eine geeignete externe Gehäuseabdichtung sowie regelmäßige Schmierstoffzufuhr schützen die offenen Laufbahnen.
Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und 45,75 mm Breite weist das Lager standardisierte Hauptabmessungen auf. Diese metrischen Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für den Einsatz im allgemeinen Maschinenbau.
Eine Ausführung mit verstärkter Kapazität zeichnet sich durch eine optimierte innere Geometrie und Tragfähigkeit des Rollensatzes aus. Das Lager nimmt dadurch höhere Kräfte auf als Ausführungen mit Standard-Tragwerten bei gleicher Baugröße. Dies erweist sich bei industriellen Anwendungen mit hohen mechanischen Belastungen als vorteilhaft für die Auslegung der Lagerstelle.
Für den laufenden Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius zulässig. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) der Ringe und Wälzkörper als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesen Grenzen ihre Formstabilität. Eingesetzte Schmierfette oder Schmieröle müssen auf diesen Einsatzbereich abgestimmt sein.
Das einreihige Kegelrollenlager nimmt Axialkräfte konstruktionsbedingt ausschließlich aus einer Richtung auf. Für die Führung einer Welle in beide Axialrichtungen werden zwei Einzellager spiegelbildlich gegeneinander angestellt. Die Montage erfolgt üblicherweise in O-Anordnung für eine hohe Momentensteifigkeit oder in X-Anordnung bei Anforderungen an den Ausgleich kleiner Fluchtungsfehler.
Ein Stahlblechkäfig führt die kegelförmigen Rollenkörper präzise auf ihren Bahnen. Diese Käfigbauform zeichnet sich durch geringes Eigengewicht und Festigkeit gegenüber Stoßbeanspruchungen aus. Sie eignet sich für alle gängigen Industrieschmierstoffe und arbeitet im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad formstabil.
Das Lager ist offen konstruiert und verfügt über keine integrierten Dichtscheiben. Für den ordnungsgemäßen Betrieb sind externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen in der umgebenden Gehäusekonstruktion erforderlich. Diese externen Dichtungen schützen die Laufbahnen vor Schmutz und Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel in der Lagerstelle.