FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 116,94 € | 2.221,79 € |
| 3 | 233,88 € | 2.104,85 € |
Das Fabrikat von FAG Wälzlager weist eine Bohrung von 200 mm, einen Außendurchmesser von 360 mm sowie eine Breite von 104 mm auf. Die kegelig ausgeführten Rollen und abgestimmten Laufbahnen ermöglichen eine gleichmäßige Lastübertragung bei gleichzeitiger Kraftaufnahme in radialer und einseitig axialer Richtung. Diese Ausführung unterstützt Konstruktionen mit hohen kombinierten Beanspruchungen.
Dieses Lager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo schwere Wellen geführt werden müssen und hohe radiale Kräfte mit einseitigen Axialschüben zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Wellenlagerungen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Durch die Steifigkeit der Wälzkörper eignet sich das Lager für Konstruktionen, die eine präzise axiale Führung verlangen und geringe elastische Durchbiegungen erfordern.
Kegelrollenlager sind konstruktionsbedingt nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring mit Rollenkranz lässt sich getrennt vom Außenring einpassen, was den Einbau in geteilte Gehäuse oder auf schwere Wellen erleichtert. Beim Einbau stellen Sie das Lager axial gegen ein zweites Wälzlager an, um das gewünschte Betriebsspiel oder eine definierte Vorspannung zu erzielen.
Kegelstumpfförmige Wälzkörper rollen auf schrägen Innen- und Außenringlaufbahnen ab, deren Mantellinien sich in einem Punkt auf der Lagerachse schneiden. Diese Geometrie vermeidet kinematischen Zwangsschlupf und befähigt das Lager zur simultanen Aufnahme hoher Radial- sowie einseitiger Axialkräfte bei hoher Systemsteifigkeit.
Mit einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm und einer Gesamtbreite von 104 mm gehört diese Ausführung zu den großdimensionierten Wälzlagern. Vor der Montage sollten Konstrukteure und Instandhalter prüfen, ob der Einbauraum im Gehäuse und auf dem Wellensitz diese Anschlussmaße abbildet.
Lager mit diesem Merkmal bieten geringere Rundlauftoleranzen und eine verbesserte Maßhaltigkeit, was zu gleichmäßigeren Laufeigenschaften und geringeren Schwingungen in anspruchsvollen Getrieben oder Führungen beiträgt.
Kegelrollenlager sind zerlegbare Bauteile ohne Selbsthaltung. Der Innenring bildet mit dem Rollensatz eine Montageeinheit, während der Außenring separat in die Gehäusebohrung eingesetzt wird. Dieses Prinzip vereinfacht Wartungsarbeiten und den Zusammenbau großer Wellenlagerungen, da beide Lagerringe getrennt auf Passung gebracht werden können.
Ein einzelnes Kegelrollenlager nimmt Axialkräfte nur aus einer Richtung auf. In der Praxis werden daher zwei Lager gegeneinander in X- oder O-Anordnung montiert. Durch das gezielte Verspannen oder Einstellen des Axialspiels über Wellenmuttern oder Passscheiben lässt sich die Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung abstimmen.
Das Wälzlager verlangt vor Inbetriebnahme eine anwendungsspezifische Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl. Aufgrund der Rollenreibung am Führungsbord des Innenrings ist ein kontinuierlicher Schmierfilm entscheidend, um den Verschleiß zu minimieren und die Betriebswärme während des Laufs wirksam abzuführen.
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