SKF
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Das Kegelrollenlager 683/672 /Q von SKF nimmt mit Abmessungen von 95,25 x 168,275 x 41,275 mm hohe radiale und axiale Kräfte auf.
Das einreihige Kegelrollenlager 683/672 /Q ist als komplettes Wälzlager für kombinierte Belastungen konzipiert. Durch die kegelige Geometrie von Innenring, Außenring und Rollensatz leitet das Bauteil gleichzeitig radiale Kräfte sowie einseitig wirkende axiale Kräfte ab. Gefertigt von SKF in der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, erfüllt dieses zöllige Rollenlager grundlegende Anforderungen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau.
Typische Einsatzbereiche für diese Bauart liegen in Getriebe- und Wellenlagerungen, bei denen neben Querkräften auch gerichtete Längskräfte auftreten. Da einreihige Kegelrollenlager Axiallasten nur in einer Richtung aufnehmen, montieren Konstrukteure diese Komponenten meist paarweise in O- oder X-Anordnung. Auf diese Weise lässt sich eine beidseitig präzise Führung der rotierenden Welle im Gehäuse realisieren.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die kegeligen Rollen auf der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Dies vermindert Reibungseffekte und begünstigt eine gleichmäßige Kraftverteilung. Der Käfig bleibt über den gesamten spezifizierten Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad formstabil. Da Innenring mit Rollensatz und Außenring trennbar sind, gestaltet sich das Einstellen der Lagerluft bei der Montage zweckmäßig.
Mit einem Innendurchmesser von 95,25 mm, einem Außendurchmesser von 168,275 mm sowie einer Gesamtbreite von 41,275 mm basiert das Lager auf dem zölligen Maßsystem. Vor dem Austausch empfiehlt sich der genaue Abgleich mit dem Lagersitz und den Wellenmaßen der bestehenden Konstruktion.
P0 bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Wälzlager, die im nordamerikanischen Raum der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Diese Toleranz genügt den gängigen Anforderungen des Maschinenbaus und trägt zu einem passgenauen Einbau bei.
Für das Wälzlager ist ein Betriebsbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Schmierung sollten Schmierfett oder Schmieröl auf das konkrete Temperaturniveau der Anwendung abgestimmt werden.
Bauartbedingt werden Axialkräfte nur aus einer Richtung aufgenommen, da die Rollen schräg zur Wellenachse angeordnet sind. Für eine beidseitige axiale Führung ist der Einbau eines zweiten, gegeneinander angestellten Lagers erforderlich. Dadurch entsteht eine stabile Führung der gelagerten Welle.
Ja, das Kegelrollenlager lässt sich trennen: Der Innenring mit Rollenkranz und der Außenring sind getrennt voneinander montierbar. Diese zerlegbare Bauweise erleichtert das Einpressen der Ringe in Gehäuse und auf die Welle. Das Betriebsspiel wird anschließend beim Einbau über die relative Anstellung beider Lager zueinander bestimmt.
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